(Rezension) Das Flüstern der Nacht von Peter v. Brett

(Rezension) Das Flüstern der Nacht von Peter v. Brett

Inhalt:

Inhalt: Die Menschheit ist gefangen in der Furcht vor den Dämonen der Dunkelheit. Nur der junge Arlen beschließt, sich mit magischen Siegeln den finsteren Wesen entgegenzustellen, und wird schon bald zu einer Legende. Als plötzlich aus dem Süden ein zweiter Befreier der Menschen auftaucht, droht alles in Chaos zu versinken. Doch Arlen hält fest an seiner Hoffnung auf das Ende der Nacht … (Quelle: Heyne Verlag)

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(Rezension) Das Lied der Dunkelheit von Peter v. Brett

(Rezension) Das Lied der Dunkelheit von Peter v. Brett

Inhalt:

Inhalt  … und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben. (Quelle: Heyne Verlag)

 

Das Lied der Dunkelheit von Peter v. Brett   

16,99 € / 800 Seiten / Taschenbuch  

ISBN: 978-3-453-52476-7 / Heyne Verlag 

Band 1/5  der Demon Zyklus Reihe 

Meine Meinung: 

Fantasy? Das is ja gar nicht meins. Da erfinden die Autoren ein paar Monster und ein bisschen Zauberei, um damit die Lücken zu schließen, die sie inhaltlich mit ihrem fehlenden Talent offen lassen.
Und weil Harry Potter bloß Quatsch für Kinder ist und Herr der Ringe was für verträumte Nerds, ließ ich von diesem Genre bisher die Finger. Ja, Peter Grant hab ich gelesen. Da schafft es der Autor aber auch, durch Humor und guten Stil über das bisschen Zauberei ganz gut hinweg zu trösten. Auch Lockwood & Co. habe ich gelesen, hier sind wir aber für mich schon ganz hart an der Grenze zum Kinderquatsch, wobei es dafür eigentlich zu gewalttätig ist.

Das war meine bisherige Meinung zum Thema Fantasy. Und dann kommt Peter v. Brett mit dem “Demon Zyklus”. Warum ich das trotzdem gelesen habe? Ehrlich gesagt war es beim ersten Buch ein Versehen, ich wähne mich einem historischen Roman gegenüber, als plötzlich des Nachts böse Wesen aus dem Boden steigen, die Menschheit bedrohen und sich nur aufhalten lassen durch magische Symbole, die sich mit Energielinien verbinden und ein magisches Abwehrnetz bilden können. Ah ja. Is klar. Hätte mir das vorher einer gesagt, ich hätte es gelassen. Und ich hätte eine Menge verpasst! So aber bin ich völlig unbedarft und vorurteilsfrei in die Welt von Thesia gepurzelt und ich muss sagen, ich bin begeistert. Eines ist “Das Lied der Dunkelheit” nämlich nicht: Fantasyschrott für 14jährige Mädchen und andere Nerds, die in der realen Welt nicht klar kommen….
Wir starten unsere Reise in einem kleinen Dorf namens Tibbets Bach, wo wir den 11jährigen Arlen treffen. Schnell wird klar, wir sind insgesamt in einem mittelalterlichen Setting, die Leute leben tagsüber von der Landwirtschaft und nachts, tja nachts kommen die Horclinge. Wer? Eben jene Monster der Nacht, die allen anderen nach dem Leben trachten und die nur durch magische Siegel aufgehalten werden können. An der Stelle wollte ich dann eigentlich wieder gehen aber Arlen lies mich nicht. Wir besuchen zunächst ein Dorf, welches in der Nacht ein Opfer der Horclinge wurde, als die Siegel versagten. Schnell lernen wir, wie diese Welt gestrickt ist, und wer wie ich das einfache Leben liebt, der hätte sich hier wohlgefühlt. Ein Dorf im Mittelalter, hier wird Gemeinschaft groß geschrieben, man hilft sich… wirklich hübsch. Und keineswegs langweilig. Wir lernen einige interessante Menschen kennen, der Kosmos an Personen, die Peter v. Brett hier erschafft, ist durchaus als vielfältig und komplex zu bezeichnen.

Im Laufe des ersten Buches lernen wir noch Leesha kennen, ein junges Mädchen, dass es in der patriarchalischen Welt nicht einfach hat, sich aber eines starken Charakters erfreut und ihre Ziel etrotzdem durchsetzen kann. Und den jungen Rojer, welcher bei einem Angriff von Horclingen alles verloren hat und von einem Schausteller großgezogen wird.
Wir springen mehrfach zwischen den Geschichten dieser drei Charaktere hin und her und jeder von ihnen hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich jedes mal etwas traurig war, sie wieder verlassen zu müssen. Am Ende – wie sollte es anders sein – begegnen die drei einander endlich und mit dem Ende des ersten von insgesamt vier Büchern fängt die ganze Geschichte eigentlich erst an.
Trotz meiner Skepsis gegenüber Fantasyromanen hat mich “Das Lied der Dunkelheit” absolut überzeugt. Warum? Weil es eben nicht übertreibt mit der Zauberei, obwohl es manchmal grenzwertig wird. Die medizinische Versorgung der Bevölkerung übernimmt z.B. so eine Art Kräuterhexe, und was die so alles kann ist für mittelalterliche Medizin schon reichlich talentiert. Wenn man das mal nicht so eng sieht, wird man aber gut unterhalten. Die Darstellung der Charaktere, auch der Nebenfiguren, ist absolut gelungen und teilweise sehr scharf gezeichnet. Es fällt nicht schwer, die Personen bildlich vor sich zu sehen und man versteht ihre Denk- und Handlungsweise doch recht schnell.
Manchmal hatte ich sogar deren Gesichtsausdruck bildlich vor Augen.

Die Sprache ist einfach und verständlich gehalten, das Ganze liest sich sehr flüssig, wird dabei aber nicht langweilig. Der Autor bleibt in der dritten Person, die Handlung verlässt jedoch nie den jeweiligen Protagonisten. Wie schon erwähnt, beginnen wir mit drei unterschiedlichen Erzählsträngen, die am Ende wenig überraschend zusammenlaufen. Spätestens da kommen wir auch zu den sozialen Interaktionen der drei Hauptcharaktere, und da wir ihrer aller Geschichten in recht jungen Jahren begleiten, ist nicht schwer zu erraten wohin die Reise geht. Die Interaktionen der drei miteinander sind jederzeit logisch und aus der jeweiligen Perspektive gut nachvollziehbar, der Autor bringt uns dafür die Personen und ihre Denkweisen ausreichend nahe.

Bezüglich der Namen, sowohl von Personen als auch von Orten, hat der Autor kreativ versucht, eine ganz eigene Welt zu schaffen, was ihm im großen und ganzen auch gelingt.
Ist das jetzt was für meine eingangs erwähnten 14jährigen Mädchen und andere Nerds, die in der realen Welt nicht klar kommen? Nun, wenn sie die dichte Welt von Herr der Ringe gewöhnt sind, wird ihnen das hier unter dem Label “Fantasy” eher lasch vorkommen. Wer aber bei historischen Romanen mit Mittelaltersetting zu Hause ist und gegen ein bisschen Zauberei hier und da nix einzuwenden hat, der wird mit “Das Lied der Dunkelheit” eine unterhaltsame Zeit haben und wahrscheinlich auch genau wie ich den zweiten Teil gleich hinten dran packen.

(Rezension) Die Sanduhr unserer Liebe – Kate Riordan

(Rezension) Die Sanduhr unserer Liebe – Kate Riordan

Inhalt:

Die Sanduhr unserer Liebe beschriebt die Geschichte der jungen Grace. Ihre Großmutter drängt sie eine Stelle als Gouvernante in Fenix House anzunehmen. Vor sehr vielen Jahren, nach dem Tod ihres Vaters, war dort auch sie als Gouvernante tätig. Dort angekommen muss Grace feststellen, das nicht nur das Haus, sondern auch die Familie schon mal bessere Zeiten gesehen haben. Grace lernt die Familienmitglieder kennen und taucht von Tag zu Tag tiefer ab in die Vergangenheit von Fenix House. Am Ende muss sie feststellen, das sie durch ihre Großmutter auf schreckliche Art und Weise tiefer mit der Familie verbunden ist als sie dachte. 

Die Sanduhr unserer Liebe

Die Sanduhr unserer Liebe von Kate Riordan 

9,99 € / Taschenbuch / 544 Seiten

ISBN: 978-3-453-41984-1

 Heyne Verlag

 Meine Meinung: 

Die Sanduhr unserer Liebe hat mich wirklich tief beeindruckt und sehr berührt. Die ganze Geschichte und deren Fortgang ist durch so viele Kleinigkeiten grundlegend verändert worden und das Leben so vieler Menschen hätte sich durch die vielen kleinen “Zufälle” verändern können. Manchmal zum Guten und manchmal zum Schlechten. 

Ich bin sehr beeindruckt wie geschickt Kate Riordan die Schicksale dieser drei Familien über drei Generationen hinweg verwoben hat. Ich lese sehr oft und gerne Familiengeschichten, aber in dieser wurden die Fäden am Ende ganz besonders geschickt miteinander verbunden.  Irgendwann ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen, dass ich von Seite 1 an mit Details und wichtigen Informationen versorgt wurde. 

Die Charaktere sind sehr vielschichtig. Von liebevoll bis herrschsüchtig ist alles dabei. Die beiden Protagonisten Grace und Harriet waren mir sehr sympathisch. Harriet geht nach dem Tod ihres Vaters den einzigen Weg den sie noch hat und wird Gouvernante. Immer wieder lässt sich Der Wunsch nach Rache in ihren Zügen wiederfinden. Manchmal wirkt sie auf mich verbittert und erweckt den Eindruck, das sie in der Vergangenheit feststeckt. 

Es macht traurig wie viele verpasste Chancen einen das ganzes Leben lang begleiten können. Auch nachdem ich längst in ein anderes Buch versunken bin, lässt mich die Tragik dieses Buches einfach nicht los. 

Von mir bekommt Die Sanduhr unserer Liebe eine wirklich dicke fette Leseempfehlung! Diese Buch gehört ganz sicher jetzt schon zu meine Jahreshighlights. 

 

Klappentext: 

England, 1878: Harriet Jenner ist einundzwanzig Jahre alt, als sie durch die Tore von Fenix House tritt. Nach einer persönlichen Tragödie glaubt sie nicht daran, dass ihr neues Leben als Hauslehrerin einfach wird. Knapp fünfzig Jahre später tritt Harriets Enkelin Grace Fairford in ihre Fußstapfen. Für Grace, die mit den faszinierenden Geschichten ihrer Großmutter aufwuchs, ist Fenix House wie aus einem Märchen, ein magischer Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Doch der verblichene Glanz der Villa entlarvt Harriets Geschichten bald als Lügen, und Grace findet sich in einem Dickicht aus tragischen Geheimnissen wieder ….

 

(Rezension) Im Spiegel ferner Tage von Kate Riordan

(Rezension) Im Spiegel ferner Tage von Kate Riordan

Im Spiegel ferner Tage
Im Spiegel ferner Tage von Kate Riordan

London, 1932. Als die 21-jährige Alice ungewollt schwanger wird, schickt ihre Mutter sie auf ein Gut im malerischen Gloucestershire, um den Namen der Familie zu schützen. Fasziniert von dem verwunschenen Anwesen erwacht Alices Neugierde, und sie erfährt von dem tragischen Los der einstigen Gutsherrin Elizabeth. Das Geheimnis um die schöne Frau berührt sie auf eigentümliche Weise, und Alice begibt sich auf Spurensuche. Sie entdeckt eine große Liebesgeschichte – und einen schlimmen Verrat … 

Kate Riordan: Im Spiegel ferner Tage    

9,99 € / 455 Seiten / Taschenbuch 

ISBN: 978-3-453-41799-1 / Heyne Verlag 

 

Meine Meinung: 

In diesem Buch geht es um eine junge Frau im Jahre 1932 in London die ungewollt schwanger geworden ist. Sie heißt Alice und ist mir von Anfang an sehr ans Herz gewachsen. Sie ist jung, sympathisch und würde ihren eigenen Weg gehen, wenn man sie nur lassen würde. Gesellschaftliche Konventionen engen sie ein und halten sie von ihren Träumen ab. Man schickt sie zu alten Bekannte ihre Mutter damit sie dort, auf dem Land, unbemerkt ihr Kind zur Welt bringen kann. (mehr …)

(Rezension) Der Marsianer von Andy Weir

(Rezension) Der Marsianer von Andy Weir

Rettet Mark Watney

Gestrandet auf dem Mars Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf … 

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