(Rezension) Das Insel Haus von Leonora Christina Skov

(Rezension) Das Insel Haus von Leonora Christina Skov

Meine Meinung: 

Ich fürchte ich habe es schon mal erwähnt, aber “Das Inselhaus” von Leonora Christina Skov konnte mich leider nicht mitreißen. Erwartet hatte ich einen spannenden Kriminalroman mit der ein oder anderen passenden Wendung der Geschichte. 

Das Inselhaus hat mich durch seinen Klappentext gelockt. Dieser klingt geheimnisvoll und mysteriös. Die Geschichte selbst ist dagegen eher platt und vorhersehbar. Schlimmer noch, ohne es zu diesem Zeitpunkt schon zu wissen, hat das Buch schon am Anfang das Ende ausgeplaudert. (Und zwar nicht als Werkzeug um die Geschichte zu erzählen…)

Das Rad hat die Autorin mit diesem Kriminalroman ganz sicher nicht neu erfunden. Die Grundidee wird sicherlich einigen bekannt vorkommen, weil sie schon auf viele verschiedene Arten verwurstet wurde. Nicht zuletzt die im Nachwort erwähnte Agatha Christie. 

Der Schreibstil ist recht einfach gehalten. Nordisch kühl fiel mir beim Lesen ein. Leider waren die Protagonisten nur sehr flach beschrieben und wirklich nahe bringen konnte mir die Autorin keine der sieben Figuren. 

Alles in allem war ich eher enttäuscht von diesem Buch. Ein nicht vorhandener Spannungsbogen und oberflächliche Charaktere laden mich einfach nicht dazu ein, das Buch weiter zu empfehlen. 

Leonora Chistina Skov - Das Insel Haus Leonora Chistina Skov – Das Insel Haus

Das Inselhaus

von Leonora Christina Skov

10,- € | Taschenbuch |  416 Seiten

ISBN: 978-3-442-71424-7  | btb Verlag 

               

“Das Inselhaus” wurde mir vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse zur Verfügung gestellt. 

(Rezension) Wenn du vergisst von Lisa Ballantyne

(Rezension) Wenn du vergisst von Lisa Ballantyne

Inhalt:

Inhalt: Die Londoner Lehrerin Margaret Holloway ist auf dem Weg von der Schule nach Hause, als ihr Wagen in einen Unfall gerät. Sie ist gefangen in dem Fahrzeug, das kurz davor ist, in Flammen aufzugehen. Ein Fremder befreit sie und verschwindet sofort wieder. Anfangs kann sich Margaret kaum an etwas erinnern – wie so oft in ihrem Leben. Nur die Narben im Gesicht des Mannes sind ihr deutlich vor Augen. Doch nach und nach kehren die Erinnerungen zurück: nicht nur an den Unfall, sondern auch an Erlebnisse in ihrer Kindheit in Schottland, die sie allzu lange verdrängt hat … (Quelle: btw Verlag)

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(Rezension) Die Frauen von Salem von Brunonia Barry

(Rezension) Die Frauen von Salem von Brunonia Barry

Inhalt:

Salem, Neuengland: drei tote Frauen, ein kleines Mädchen als Augenzeugin und eine bekannte Historikerin unter Mordverdacht – ein Fall, der nie ganz gelöst werden konnte. Auf den Tag genau fünfundzwanzig Jahre nach dieser unheilvollen Nacht, an Halloween 2014, wird wieder ein Mord verübt. Erneut wird Rose Whelan verdächtigt, der man damals jedoch nichts nachweisen konnte. John Rafferty, Polizeichef in Salem, untersucht den aktuellen Fall und rollt im Zuge der Ermittlungen auch diesen berühmtesten Cold Case der Stadt wieder auf. Callie Cahill, das Mädchen, das damals verschont wurde und später Salem verließ, erfährt aus dem Fernsehen von dem Mord – und kommt zurück in ihre Heimatstadt, denn sie muss beweisen, dass Rose nicht die Täterin sein kann. Rose, die Frau, bei der sie aufwuchs, die ihr einst so nahe stand. Sie kann es einfach nicht gewesen sein – weder damals noch heute. Oder etwa doch? (Quelle: btb Verlag)

 

Die Frauen von Salem von Brunonia Barry

9,99 € / 608 Seiten / Taschenbuch

ISBN: 978-3-442-71436-0 / btb Verlag

 Meine Meinung: 

Eigentlich hatte ich nach dem Klappentext einen spannenden Krimi erwartet, eingebettet in eine reale historische Begebenheit. „Die Frauen von Salem“ ist aber keine Kriminalgeschichte im eigentlichen Sinne. In diesem Buch steck von vielem etwas, Mystik, Spannung, Aberglaube und auch ein klein wenig Wahnsinn. 

Die Autorin Brunonia Barry hat ihre eigene fiktive Geschichte sehr geschickt in zahlreiche reale historische Details eingeflochten. Der Übergang ist nahtlos und gut gemacht.  

Die Sprache der Autorin hat mir gut gefallen, sehr bildhaft und mitreißend. Trotz der Spannung und des Sprachstils gab es für mich zwischendurch die ein oder andere Länge. Den Fluss mit dem man in die Geschichte startete reichte nicht bis zum Ende. Apropos Ende, der Fall wurde schlüssig aufgelöst und lässt zwar keine Fragen offen. Zufrieden lässt es mich aber auch nicht zurück. Ich kann es nicht genau beschrieben, aber für mich ist die Autorin an einigen Stellen einfach mit zu viel Mystik am Ziel vorbei geschossen. (Ich fand zum Beispiel den Beruf der Protagonistin Callie beliebig ersetzbar. Sie ist Klangtherapeutin und eben diese Stellen sind es oft die sich zäh in die Länge ziehen.) 

Grundsätzliche bekommt „Die Frauen von Salem“ eine Leseempfehlung von mir. Es ist was es ist und das füllt dieses Buch gut aus, aber eine fundierte klassische Kriminalgeschichte sollte man nicht erwarten um nicht enttäuscht zu werden.

(Rezension) Das zweite Gesicht von Rachel Urquhart

(Rezension) Das zweite Gesicht von Rachel Urquhart

Inhalt:

Das zweite Gesicht ist die Geschichte der jungen Polly. Bei ihrem Versuch ihre Mutter May und ihren kleinen Bruder Benjamin vor ihrem Gewalttätigen Vater Silas zu retten zündet sie aus Versehen die Elterliche Farm an. Die Mutter flieht mit ihren beiden Kindern und bringt sie in einer Shaker Gemeinde in Sicherheit. Die beiden Kinder werden dort mit offenen herzen aufgenommen und Teil der Gemeinschaft. May verlässt die Shaker sehr schnell und verschwindet. Währenddessen untersucht Bandinspektor Simon Pryor die abgebrannte Farm um herauszufinden was in dieser Nacht passiert ist und wem die Farm und das Land auf dem sie sich befindet nun eigentlich gehört. Viele haben ein Auge auf das Anwesen geworfen und würden einiges tun um sich dieses zu bemächtigen. 

Das zweite Gesicht

 

Das zweite Gesicht von Rachel Urquhart

9,99 € / 408 Seiten / Paperback  

ISBN: 978-3-442-71482-7 / btb Verlag

 Meine Meinung: 

Die eigentliche Handlung ist eingebettet in Beschreibungen über eine Shaker Gemeinde und deren Alltag. Diesen Teil fand ich äußerst spannend und ansprechend. Wahrscheinlich hat man irgendwann schon einmal den Begriff Shaker gehört oder gelesen, aber kaum jemand wird heute noch wissen, wie diese Gemeinden gelebt haben. Befremdlich, aber spannend!

Außerdem gibt es da noch den Handlungsstrang des Brandermittlers. Es ist wirklich faszinierend was ohne die heutige Technik damals schon alleine durch genaue Beobachtungen möglich war. Brandinspektor Simon Pryor hat mit gut gefallen und war mir sehr sympathisch. Ein wirklich kluger und mitfühlender junger Mann.

Auch die anderen Charaktere sind sehr tiefgründig und real ausgearbeitet. Am besten ist mir die Eldress in Erinnerung geblieben. Eine der Älteste in der Shaker Gemeinde, die ihr Leben lang an diesem Ort verbracht hat und der oberflächlich das Wohl des kleinen Benjamin am Herzen liegt. Im Grunde besticht sie aber, finde ich, durch ihre eher weltlichen Züge wie Habgier.

Alles in allem kann ich “Das zweite Gesicht” empfehlen obwohl die Geschichte einige Längen aufweist in der kaum etwas die Handlung brauchbar weiter treibt. Warum ich das Buch trotzdem empfehlen kann? Die Geschichte hat einfach was und punktet mit ein paar geschickt eingebauten historischen Fakten.

Klappentext: 

Massachusetts 1842: Die 15-jährige Polly zündet die heimische Farm an, ihr brutaler Vater kommt in den Flammen um. Polly und ihr Bruder müssen fliehen und finden Zuflucht in einer Shaker Gruppe. In dieser religiösen Gemeinschaft mit strengen Regeln wähnt sich Polly sicher vor den Nachstellungen des Privatdetektivs Simon Pryor, der den Fall aufklären soll. In der jungen Shaker-Schwester Charity findet sie eine Freundin und Verbündete. Doch als Polly sich in den Augen der Gemeinschaft als „Seherin“ erweist, als eine Auserwählte mit mystischen Visionen, beobachtet man sie auch hier mehr als genau. Wird Polly unter diesen Umständen weiter ihre wahre Geschichte verheimlichen können? (Quelle: btb Verlag)
(Rezension) Die WAHRHEIT von Melanie Raabe

(Rezension) Die WAHRHEIT von Melanie Raabe

Die WAHRHEITDie WAHRHEIT von Melanie Raabe 

Vor sieben Jahren ist der reiche und zurückgezogen lebende Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah (37) den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein gewaltiges Medieninteresse aus. Sarah hat zwiespältige Gefühle, nach all der Zeit verständlich. Sie hat eine harte Zeit hinter sich. Gerade war sie dabei, sich von der Vergangenheit zu lösen. Ihr Ehemann taucht, wenn man so will, zur Unzeit auf. Was wird werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben …

 

Die WAHRHEIT von Melanie Raabe         

16 € / 448 Seiten  / Paperback

ISBN: 978-3-442-75492-2 / btb Verlag 

 Meine Meinung: 

Die WAHRHEIT ist für mich das zweite Buch von Melanie Raabe und auch dieses Mal hat sie mich gleich von Beginn ab überzeugt.  (mehr …)