Meine Meinung

Still Alive von Claire Douglas lässt mich leider sehr frustriert zurück. Der erste Teil war gut, es baute sich so etwas wie psychologische Spannung auf. Die Charaktere werden eingeführt, ich konnte aber irgendwie trotzdem keine echte Sympathie für die beiden Protagonisten aufbringen. Dabei ist „Libbs“ (Libby) doch förmlich die Figur die danach schreit zum Sympathieträger ernannt zu werden.

Werbung – Rezensionsexemplar 

Libellenschwestern Still Alive - Sie weiß, wo sie dich findet

                   
Still Alive von Claire Douglas 

13,00 € / Klappenbroschur / 464 Seiten 

ISBN: 978-3-328-10170-3 / Penguin Verlag 

 

 

 

Sie ist eine junge Grundschullehrerin, die gleich zu Beginn des Buches mit nur einem gebrochenen Arm aus einem Unglück hinausgeht. Überhaupt hat ihr das Leben schon schlimm mitgespielt und nun triebt sie die Familie ihres Mannes in den Wahnsinn. (Bildlich gesprochen natürlich.) Die Dynamik zwischen Libby ihrem Mann und seiner Familie gefällt mir überhaupt nicht.

Dann ungefähr nach der Hälfte beginnt der 2. Teil. Eine Rückblende die irgendwie so gar nicht zum Rest des Buches passen will. Für mich fühlte es sich die ganze Zeit an wie zwei verschiedenen Geschichten die sich hier und da am Rand mal überschnitten haben.

Besagter zweiter Teil war so langweilig und langatmig das ich Zwischendirn mit dem Gedanken gespielt habe das Buch abzubrechen. Die ganze Geschichte wirkt auf mich sehr konstruiert und erzwungen, alles alleine nur dazu da um zu diesem einen Ende zu leiten. Dieses Ende ist das beste am ganzen Buch, schafft es aber nicht genug Punkte gutzumachen.

Würde ich noch Punkte verteilen, könnte ich kaum mehr als 2 Punkte vergeben. Für mich passt hier einfach nicht viel zusammen und ich kann das Buch leider auch nicht bedingungslos empfehlen. 

Rena


Mit dieser Rezension habe ich an der Aktion Linkparty Miteinander statt Gegeneinander von Monerls-bunte-Welt teilgenommen. Schaut doch vorbei und entdeckt auch die anderen Beiträge dieser Aktion.