(Rezension) Die Morde von Kinloch von Denzil Meyrick

Meine Meinung

Ohne es zu wissen, bin ich mit diesem Buch direkt in den dritten Fall von DCI Jim Daley aus Kinloch eingestiegen. Das ist aber in diesem Fall gar nicht schlimm, „Die Morde von Kinloch“ kann man sehr gut als abgeschlossene Geschichte lesen. 

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Die Morde von Kinloch von Denzil Metrik

                   
Die Morde von Kinloch  
von Denzil Meyrick

DCI Jim Daley Reihe Band 3

9,99 € / Taschenbuch  / 416 Seiten  

ISBN: 978-3-95967-292-4  / HarperCollins Verlag

 

Worum geht es?

Ein Mann schwingt sich mit einem Kanister in der Hand über die Reling einer Motorjacht und geht einige Schritte das hölzerne Pier des beschaulichen schottischen Küstenortes Kinloch hinunter. Er stoppt, setzt sich auf den Boden und gießt den Kanisterinhalt über sich aus. Im nächsten Moment endet sein Leben in einer Stichflamme, die gen Himmel schießt.

DCI Jim Daley steht vor einem Rätsel: Wer oder was trieb den Mann zu einem derart grausamen Selbstmord? Viel Zeit zum Rätseln bleibt Daley allerdings nicht. Kurz darauf werden zwei weitere Leichen in Kinloch gefunden. Eindeutig ermordet … (Quelle: HarperCollins)

Der schottische Detective Chief Inspector steht vor einem großen Rätsel als in Kinloch mehrere Menschen scheinbar Selbstmord begehen. Ich fand den Fall an vielen Stellen sehr kompliziert und auch ein klein wenig ausufernd. Am Ende wurde aber alles sehr schlüssig aufgelöst. DCI Jim Daley nimmt selbst eine große Rolle ein in diesem Buch. 

Das Buch war stellenweise sehr brutal, besonders der Anfang hatte es in sich: Ein Mann übergießt sich mit Benzin und zündet sich selbst an. Auch ohne das es sich dabei um einen Mitarbeiter der schottischen Regierung gehandelt hat, erregt dieser Selbstmord viel Aufsehen. 

Die Figuren

Denzil Meyrick hat in meinen Augen seine Figuren sehr tief ausgearbeitet. In vielen Facetten zeichnet er eine bunte Mischung an Figuren, die wie gemacht für die raue Küste Schottlands scheinen. Trotz vieler Details lässt sich der Schreibstil des Autors sehr flüssig lesen. Verschiedene Perspektiven in Kombination mit kurzen Kapiteln bringen viel Tempo in die Geschichte. 

Lesen oder lassen?

Die Geschichte steckt voller Whisky und anderem Lokalkolorit und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung. Ich freue mich bereits auf eine Fortsetzung von Denzil Meyrick in der ich wieder mit DCI Jim Daley ermitteln darf. 

 

Rena

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