Das Jahr der wundersamen Begegnungen
2018,  Rezensionen

(Rezension) Das Jahr der wundersamen Begegnungen von Sarah Winman

Inhalt:

Inhalt: Cornwall, 1947. Marvellous Ways und Freddie Drake könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch das Schicksal führt die neunzigjährige Frau und den jungen Soldaten zusammen, denn Freddy, der einem im Sterben liegenden Freund versprochen hat, dessen Vater einen letzten Brief nach Cornwall zu bringen, landet unversehens bei Marvellous in ihrer selbsterwählten Einsamkeit. Sie nimmt den körperlich wie seelisch gebrochenen Mann bei sich auf, und eine unerwartete Freundschaft nimmt ihren Anfang. Wird Freddy Marvellous das geben können, was sie braucht, um dieser Welt auf Wiedersehen zu sagen? Und kann sie ihm geben, was er braucht, um weiterzumachen?  (Quelle: Limes Verlag)

Das Jahr der wundersamen Begegnungen  
von Sarah Winman 

19,99 € | Hardcover mit Schutzumschlag | 352 Seiten

ISBN: 978-3-8090-2662-4  | Limes Verlag  


Meine Meinung: 

Der Klappentext hatte mich au dieses Buch aufmerksam gemacht und ich habe mir davon einen gefühlvollen Roman versprochen den ich unbedingt lesen wollte.  

Leider habe ich mich mit diesem Buch irgendwie sehr schwer getan. Obwohl die Geschichte selbst schnell in Gang kam, konnte ich kaum folgen. (Zugegeben, das liegt wohl eher an mir.) 

Die Dialoge der Protagonisten habe ich als wirr und unlogisch empfunden und auch der Schreibstil der Autorin hat nicht gerade dazu beigetragen, diese Gespräche etwas zu entwirren. Sarah Winman schreibt sehr ausschweifend und irgendwie mit einem ordentlichen Hauch Fantasie. Oft springt sie von „hölzchen auf Stöckchen“ wie man so schön sagt. Mir ist es da wirklich schwer gefallen, einem roten Faden zu folgen. 

Für meinen Geschmack enthält das Buch einfach zu viele Charaktere, ich hatte keine Chance mich auch jemanden wirklich einzulassen weil ich ständig neue Personen kennen lernen durfte. Protagonistin Marvellous, eine alte Dame in ihren 90ern wirkt sehr überdreht und eigentlich ständig auf der Schwelle zwischen Realität und Fiktion. 

Gegenpol Francis Drake dagegen ist eher bodenständig und versucht nach Ende des 2. Weltkrieges sein Leben wieder in geregelte Bahnen zu bringen. 

Die Idee auf der das Buch basiert, eine Freundschaft zweier Menschen verschiedener Altersstufen, finde ich wirklich gut. Daraus hätte man sicherlich noch eine Menge machen können. Mich hat „Das Jahr der wundersamen Begegnung“ aber leider dennoch nicht überzeugen können. 

 

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