(Rezension) Canterbury Symphony von Gitta Edelmann

(Rezension) Canterbury Symphony von Gitta Edelmann

Inhalt:

Ella Martin, eigentlich Schriftstellerin von Beruf wird von einem Freund gebeten doch einmal bei seiner Tante in Schottland nach dem Rechten zu sehen. Sie lebt dort in einem Heim und berichtet von Dingen die ihren Neffen hellhörig werden lassen. Da Ella zur Zeit gerade etwas Abstand braucht, kommt sie der Bitte nach und macht sich auf eine Art Recherche-Detektiv-Reise nach Schottland. 

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(Rezension) Missing – Niemand sagt die ganze Wahrheit von Claire Douglas

(Rezension) Missing – Niemand sagt die ganze Wahrheit von Claire Douglas

Ich habe ein wenig Zeit gebraucht bis „Missing“ für mich in Fahrt kam. Der Anfang war eher zäh und zog sich Seitenweise dahin. Bis der Knoten geplatzt und die Autorin endlich auf den Punkt kommt und man als Leser beginnt zu verstehen wohin sie will.

Der Klappentext klang sehr spannend. Eines Tages verschwindet die junge Sophie spurlos. Sie ist und bleibt einfach verschwunden. Lediglich einer ihre Schuhe wird gefunden.Um all das herum geht das Leben weiter und ihre Freunde werden erwachsen.

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(Rezension) Das Insel Haus von Leonora Christina Skov

(Rezension) Das Insel Haus von Leonora Christina Skov

Meine Meinung: 

Ich fürchte ich habe es schon mal erwähnt, aber “Das Inselhaus” von Leonora Christina Skov konnte mich leider nicht mitreißen. Erwartet hatte ich einen spannenden Kriminalroman mit der ein oder anderen passenden Wendung der Geschichte. 

Das Inselhaus hat mich durch seinen Klappentext gelockt. Dieser klingt geheimnisvoll und mysteriös. Die Geschichte selbst ist dagegen eher platt und vorhersehbar. Schlimmer noch, ohne es zu diesem Zeitpunkt schon zu wissen, hat das Buch schon am Anfang das Ende ausgeplaudert. (Und zwar nicht als Werkzeug um die Geschichte zu erzählen…)

Das Rad hat die Autorin mit diesem Kriminalroman ganz sicher nicht neu erfunden. Die Grundidee wird sicherlich einigen bekannt vorkommen, weil sie schon auf viele verschiedene Arten verwurstet wurde. Nicht zuletzt die im Nachwort erwähnte Agatha Christie. 

Der Schreibstil ist recht einfach gehalten. Nordisch kühl fiel mir beim Lesen ein. Leider waren die Protagonisten nur sehr flach beschrieben und wirklich nahe bringen konnte mir die Autorin keine der sieben Figuren. 

Alles in allem war ich eher enttäuscht von diesem Buch. Ein nicht vorhandener Spannungsbogen und oberflächliche Charaktere laden mich einfach nicht dazu ein, das Buch weiter zu empfehlen. 

Leonora Chistina Skov - Das Insel Haus Leonora Chistina Skov – Das Insel Haus

Das Inselhaus

von Leonora Christina Skov

10,- € | Taschenbuch |  416 Seiten

ISBN: 978-3-442-71424-7  | btb Verlag 

               

“Das Inselhaus” wurde mir vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse zur Verfügung gestellt. 

(Rezension) Die Klippen von Tregaron von Constanze Wilke

(Rezension) Die Klippen von Tregaron von Constanze Wilke

Inhalt:

Inhalt: „Die Klippen von Tregaron“ beginnt, als die junge Glasbläserin Caron einen Brief erhält, in dem ein Anwalt sie über ein Erbschaft in Wales informiert. Sie soll ein Cottage und ein Gemälde erben und macht sich auf den Weg in ihre alte Heimat Wales. Sie sieht der Frau auf dem Gemälde zum verwechseln ähnlich, aber niemand weiß so recht um wen es sich handelt. In Wales macht sie sich auf den Weg dem unvorhergesehen Erbe und auch ihrer eigenen Vergangenheit auf den Grund zu gehen. 

 

Die Klippen von Tregaron 
von Constanze Willen

10,- € | Taschenbuch | 441 Seiten

ISBN: 978-3-442-48477-5  | Goldmann Verlag 

Meine Meinung: 

Wie man es von Constanze Wilken und ihrer Wales Reihe gewohnt ist, steck auch „Die Klippen von Tregaron“ voller lokaler Details, liebevoll beschriebene Handlungsorte und eine Familiengeschichte deren Wurzeln tief zurück reichen. Dieser Roman ist der fünfte und letzte Teil dieser Reihe, aber jeder kann auch ganz alleine für sich gelesen werden. 

Zunächst ist es mir nicht leicht gefallen in die Geschichte zu finden. Das liegt wie so oft an den schönen walisischen Namen. Sie sind mir fremd und ich weiß nicht wie man sie ausspricht. (Das Namenregister wäre die passende Gelegenheit gewesen, die passende Aussprache gleich mit zu liefern.) Nachdem die Hürde überwunden war, konnte ich die spannende Familiengeschichte bis zum Schluss genießen. 

Die Autorin hat hier wieder sehr geschickt zwei verschiedene Erzählstränge zu einem spannenden Ganzen verbunden. Was zuvor wie zwei verschiedene Geschichten erschienen ist, fügt sich am Ende zu einer gut nachvollziehbaren und logischen Ereigniskette zusammen. Auf der einen Ebene wird die aktuelle Geschichte rund um Caron und ihr Erbe erzählt, die zweite Ebene wird immer wieder dazwischen geschoben und klärt Stück für Stück die Entstehung des Gemäldes und die dazugehörige Geschichte. Die Kapitel selbst lassen sich gut von einander unterscheiden, fügen sich aber am Ende ineinander. 

Die Figuren in „Die Klippen von Tregaron“ sind sehr detailliert ausgearbeitet. Am besten gefallen hat mir die Protagonisten Caron selbst. Sie war meiner Meinung nach am dichtesten beschrieben und auf das ganze Buch gesehen, kann man sie bei ihrer ganz persönlichen Weiterentwicklung beobachten. Sie wächst über ihre Gewohnheiten und ihre Familie hinaus. 

„Die Klippen von Tregaron“ hat mir gut gefallen. Man kann sich bei Constanze Wilken darauf verlassen, das sie einen auf unterhaltsame Lesestunden ins ferne Wales mitnimmt. Ihre Bücher sind doch immer wieder wie ein kurzer Urlaub an der Küste. Würde ich noch Sterne vergeben, gäbe es von mir mindestens 4 Sterne, auf jeden Fall aber eine klare Leseempfehlung.