Inhalt:

Ella Martin, eigentlich Schriftstellerin von Beruf wird von einem Freund gebeten doch einmal bei seiner Tante in Schottland nach dem Rechten zu sehen. Sie lebt dort in einem Heim und berichtet von Dingen die ihren Neffen hellhörig werden lassen. Da Ella zur Zeit gerade etwas Abstand braucht, kommt sie der Bitte nach und macht sich auf eine Art Recherche-Detektiv-Reise nach Schottland. 

Canterbury Symphony

 

Canterbury Symphony 
von Gitta Edelmann
Ella Martin Reihe 

11,95 € / Taschenbuch / 272 Seiten  

ISBN: 9783940258915

dryas Verlag 

 

 


 

Meine Meinung: 

Ich habe lange auf den neuen Teil der Ella Martin Reihe gewartet. Endlich ist er erschienen, hat mich aber mit sehr gemischten Gefühlen zurück gelassen. Canterbury Symphony ist ein ganz klassischer Cozy Crime Roman so wie ich ihn mir wünsche. Einfache Detektivarbeit und ein wenig Spannung, das ganze verpackt in ein authentisch britisches Setting. Eigentlich könnte da für eine Empfehlung schon reichen. Ellas Fall ist sehr seicht und plätschert manchmal so dahin. Das klingt vielleicht negativ, ist aber genau das, was ich von dieser Art Genre erwarte und weswegen ich diese Bücher so gerne lese.

Jetzt kommt das große Aber: Für mich war der Ausflug nach Schottland leider aber auch eine Minuspunkte. Ich finde, diese Reihe lebte durch ihre Charaktere und deren Zusammenspiel und dem immer sehr authentisch beschriebenen Handlungsort in Canterbury. Leider fehlten in diesem Buch ein paar dieser Komponenten indem die Autorin den nächsten Fall von Ella in Schottland spielen lässt. Das bringt nun mal mit sich, das nur einige lieb gewonnene Charaktere dauerhaft dabei sind. Die Figur der Ella Martin ist und bleibt zwar im Mittelpunkt, bekommt aber durch diese Veränderung eine ganz andere Dynamik. 

Das ist nicht unbedingt etwas schlechtes, aber für ich blieb aus diesem Grund dieses “Nachhausekommen-Gefühl” aus. Die Geschichte in sich ist abgeschlossen, ich persönlich hoffe aber auf mindestens noch einen weiteren Teil um Ella Martin damit die Geschichte für mich wieder einen guten Abschluss finden würde. (Oder in alten Bahnen weiter geht.) 

In jedem Fall würde ich empfehlen Canterbury Symphony selbst zu lesen. Ich glaube man muss die anderen vier Bücher vorher nicht unbedingt gelesen haben, es macht das Lesevergnügen aber um einiges runder.