x17 – oder meine neue Versuchung

Und schon wieder bin ich schwach geworden und habe mich dazu hinreißen lassen etwas neues zu probieren. So sehr ich meine bisherigen Kalender mag, vor allem mein Ringbuch, ich bin zur Zeit sehr unzufrieden aus verschiedenen Gründen. (Zu klein,  störende ringe, Kalender aber kein Platz für Notizen… )
Im Internet bin ich nun auf das X17 Kalender-Notizbuch-System gestoßen und glaube, genau das könnte meine Probleme auf einen Schlag lösen. (Viel Platz, ordentliche Größe, keine Metallringe und ein individuelles System je nach dem was ich gerade brauche.) dieses System besteht aus einer Hülle in der die Einlagen (als gebundene Hefte) mit Gummiringen befestigt werden. Ich habe mich für die DIN A5 Variante mit 3 Ringen und der lila Kunststoffhülle entschieden.
Mein erster Eindruck: Die Hülle ist farblich einfach klasse, sieht noch besser aus als im Internet und ist (noch ohne Füllung) wunderbar leicht. Wie oben beschrieben bestehen die Einlagen auf einzelnen Heften diemit Hilfe eines Gummiringes in der Hülle gehalten werden. Das ist ganz einfach, den Gummiring einfach über die Hälfte des Heftes schieben sodas er in der Mitte des Heftes sitzt und eben so mit der Hülle verfahren. Damit das ganze nicht verrutschen kann haben die Hüllen jeweils oben und untern kleine Einkerbungen die die Ringe an Ort und Stelle halten sollen. Die Gummiringe fallen während des Gebrauchs kaum noch auf, man sieht sie immer nur wenn man an der Heftmitte angekommen ist. (Ein großer Pluspunkt also: keine störenden Metallringe in der Mitte.)
Das gefüllte x17 ist nicht wesentlich dicker als ein ordentlich benutztes Notizbuch und wiegt auch nicht wesentlich mehr. Die Kunststoffhüllen tuen sich frisch aus der Verpackung etwas schwer, sie liegen zwar flach, lassen sich aber zunächst kaum zusammen klappen ohne das sie von einem Gummiband gehalten werden. (Erst durch ein wenig vorsichtiges hin und her knicken macht meine Hülle nun das was sie soll.)
Das Papier lässt sich sowohl mit Kugelschreiber als auch mit Bleistift oder Füller gut beschreiben und scheint kaum bis mäßig durch. Jedes Heft ist in sich durchnummeriert, es gibt allerdings kein vorgedrucktes Inhaltsverzeichnis.
Zum Start habe ich mich für zwei linierte und eine Kalendereinlage entscheiden. Es gibt außerdem noch blanko und karierte Einlagen. Am besten gefallen mir die linierten Hefte, der Abstand der Linien ist gerade Richtig und der weiße schmale Rand bringt irgendwie immer etwas Ordnung in die Notizen. Auf Blanko Einlagen könnte ich am ehesten verzichten, aber das ist ja sowieso der persönliche Geschmack. Die karierten Hefte sind für mich zu “kleinkariert” was in diesem Falle wörtlich zu nehmen ist. Auch das ist Geschmackssache oder vielleicht reine Gewöhnungssache.
Man kann den x17 durch viele verschiedene Dinge aufpeppen und personalisieren, Doppelbuchseiten aus Kunststofffolie für alles was man sonst noch mit sich rum tragen will, Lesebändchen in nahezu jeder denkbaren Farbe und vieles mehr. Das einzige was mir fehlt ist Platz für meinen Namen in der Innenseite der Hülle, im Sinne von “Falls verloren, bitte zurück an…” Das allerdings ist denke ich schon nörgeln auf hohem Niveau und das lässt sich auch irgendwie anders lösen.
Mein Fazit: Bisher ist das für mich eine tolle Lösung. Ich habe mir verschiedene Sektionen für alles eingeteilt was ich so brauche und sollte eine mal voll sein, so kann ich einfach das entsprechende Heft durch ein neues auswechseln. Mal sehen was der Dauertest bringt… Hat jemand schon Erfahrungen mit x17 gemacht?
Veröffentlicht in 2016

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