Wieso ich Printbücher im Bett ungemütlich finde und was die Bibliothek damit zu tun hat

Printbücher sind ja schon was tolles, aber spätestens wenn mir Abends mehrfach die dicke Schwarte auf den Kopf geklatscht ist, frage ich mich doch ob es nicht irgendwie gemütlicher geht. Ja geht es!

Bücherei

Ich habe den für mich optimalen Kompromiss gefunden in sämtlichen Situationen gemütlich lesen zu können. Ich mache es mir gerne mit einem schönen Printbuch und einem Tee auf dem Sofa gemütlich und kann so stundenlang dasitzen und eine Seite nach der anderen aufsaugen. Ein Problem bekomme eich immer erst dann, wenn die Geschichte so spannend ist und ich doch eigentlich längst im Bett liegen sollte um am nächsten Morgen halbwegs pünktlich aus den Federn zu kommen. Leider finde ich Printbücher im Bett einfach nur ungemütlich und unpraktisch. Das Licht ist zu hell, das Buch zu schwer und ganz zu schweigen davon mit einem Buch in der Hand eine bequeme Liegeposition zu finden.

 
Bisher blieb mir da nur die Entscheidung mich durch oben genannte Probleme hindurch zu lesen oder aber etwas anderes auf dem eBook Reader zu finden um noch ein paar Seiten lesen zu können.
Irgendwann habe ich dann die gute alte Bücherei wieder für mich entdeckt und mit ihr das digitale Pendant die onleihe. Man sagt ja immer, man kann nicht alles haben, aber in diesem Fall kann ich das. Gibt es nun mal wieder ein super spannendes Buch von dem ich mich nicht trennen kann, leihe ich mir einfach zusätzlich das ebook aus der onleihe, springe an die richtige Stelle und kann dort weiter lesen wo ich auf dem Sofa aufhören musste. (Zu den relativ neuen Funktionen der onleihe gehört nun auch, Bücher vor Ablauf der Leihfrist zurück geben zu können. Somit haben andere Leser schnell wieder die Möglichkeit das ebook zu leihen, wenn ich es nicht mehr benötige.)
 
Das ganze funktioniert übrigens auch anders rum, ich habe das ebook und leihe mir ganz so wie damals einfach das Printbuch in der örtlichen Bücherei. Zugegeben, diese Reihenfolge ist nicht immer ganz so einfach, leider hat meine Bücherei nicht immer die Neuerscheinung die ich gerade suche. (Das ist aber ein völlig anderes Thema.)
 
So nun zu euch, wer von euch liest zweigleisig und was sind eure Gründe?

23 thoughts on “Wieso ich Printbücher im Bett ungemütlich finde und was die Bibliothek damit zu tun hat

  1. Genau das habe ich auch schon oft gedacht, das das perfekt wäre: das Printbuch fürs “normale” Lesen und das Regal, und das eBook fürs Bett. Deine Lösung ist absolut genial. Das muss ich gleich mal ausprobieren. Mal sehen, was meine Onleihe so im Angebot hat 😉
    LG, Julia

  2. Hey!
    Die Idee finde ich richtig gut, sich das Buch auch noch in der Onleihe zu leihen. Darauf bin ich, ehrlich gesagt, noch nicht gekommen. Danke für den Tipp!!
    LG
    Yvonne

  3. Also ich hab zu letzt die Teens Bibel gehabt, die war unpraktisch im Bett. Aber eBooks im Bett ist auch schwer weil ich feststellte das wenn ich ein ebook vorm schlafen lese bin ich wieder hellwach dank des Lichts.
    Ich wünsche dir noch einen angenehmen Sonntag

  4. So ähnlich mache ich das auch, allerdings mit dem Hörbuch, wenn mir der Print zu schwer ist. Die dicken Ken Folletts sind mir schon mehr als einmal auf die Nase gefallen, das Problem kenne ich also auch. Und weil ich mir so manche Bücher am Ende doch ins Regal stellen, also auf die Printausgabe nicht verzichten will, habe ich tatsächlich beim großen A. schon das Hörbuch zum Sonder-Kombipreis mit dazu gekauft, um im Bett oder während deer Autofahrt nicht auf’s Weiterlesen verzichten zu müssen.
    Diesen LUxus gönne ich mir manchmal, weil ich leider den falschen Reader für die Onleihe habe. Ansonsten finde ich das nämlich eine super Idee, so wie Du das machst!

    LG Gabi

  5. Hallo Rena,

    ich habe es auch schonmal so gemacht, dass ich zwischen Buch und E-Book gewechselt habe. Das hat mich aber irgendwann genervt und ich habe das Buch dann als E-Book beendet. So ganz ist dieses Wechseln also nichts für mich.

    Ich habe mir aber auch schon E-Books über die Onleihe geliehen, obwohl ich die Printausgabe im Regal stehen habe. Einfach weil in den Moment das E-Book für mich praktischer war.

    LG
    Julia

  6. Auch eine sehr interessante Lösung 🙂
    Ich fahre auch zweigleisig, allerdings im Print- und Hörbuch Zug.
    Da mein Freund vor mir ins Bett geht, kann ich schlecht wieder das Licht anmachen und lesen, also hör ich im Bett einfach das Hörbuch weiter.
    Beides sind aber unterschiedliche Bücher.

    Liebe Grüße
    Lilly

  7. Hallo Rena,
    interessante Variante 😉 Zweigleisig fahre ich meistens nur im Urlaub. Da werden vorhandene Bücher auch schon mal aus der onleihe ausgeliehen. Zuhause geht es noch, mit einigen Kissen im Rücken funktioniert auch das Lesen der Hardcover im Bett.
    Optimal wäre es wohl, wenn endlich eine Kombination von Papier- und ebook-Kauf möglich wäre.
    Liebe Grüße
    Thomas

  8. Na da hast du doch eine prima Lösung für dich gefunden! Ich lese fast nur Print, selten Hörbücher (obwohl ich die liebe, gerade im Bett ~ mein Freund nur nicht) und e-Book eigentlich nur im Urlaub, aber ich kann auch gut gemütlich mit Print im Bett liegen!

    Hab einen feinen Sonntagabend!

  9. Huhu 🙂
    Das Problem kenne ich. Ich lese seit ein paar Jahren fast nur noch digital und finde mittlerweile prints nur noch auf der Couch angenehm zu lesen und selbst dann kauf ich mir oft noch zusätzlich das ebook 🙂
    Zuletzt bei die Spiegelstadt, das ist aber auch ein Wälzer!
    LG Sonja

  10. Hallo Manuela, das ist natürlich auch eine Möglichkeit fallenden Büchern aus dem Weg zu gehen.
    Liebe Grüße

  11. Hallo Thomas, ja eine Kombination wäre tatsächlich optimal. Der Piper Verlag geht mir seiner Papego App wenigstens schon mal einen kleinen Schritt in die richtige Richtung.
    Ich finde ein Buch/eBook Bundle übrigens sehr angenehm. Habe das jetzt mehrfach bei einem Lehrbuch in Anspruch genommen und fand da sehr bequem.
    Liebe Grüße

  12. Oh, das Problem kenne ich nur zu gut.
    Mittlerweile mache ich das genau so wie du. Ich weiche dann auf den Reader aus. Der schaltet sich zusätzlich auch noch von alleine ab, wenn ich überm Lesen doch einschlafen sollte. Bei Büchern hab ich da immer Angst,das ich die Seiten überblättere oder gar verknicke.

    Und Onleihe ist eh ne gute Sache 😉

    Liebe Grüße Ina

  13. Hallo Ina,
    ja die onleihe ist wirklich eine tolle Sache, ganz besonders seit ich nach dem letzten Update ganz bequem über den Reader runter laden kann. (Auch wenn ich das Stöbern und Aussuchen oft über die Handy App erledige.
    Viele Grüße,
    Rena

  14. Ich fahre auch zweigleisig und bin jetzt seit ein paar Jahren eifrige Kundin bei meiner Stadtbücherei. Hörbücher leihe ich analog, Bücher meist digital. Köln ist da auch ganz gut bestückt. Im Moment lese ich aber wieder lieber “richtige Bücher”.
    Ich habe auch schon Buch und Hörbuch hier gehabt und versucht dabei abzuwechseln. ich bin froh, dass es soviel Möglichkeiten gibt.

  15. Das ist eine tolle Lösung, darauf bin ich noch nicht gekommen. Allerdings habe ich auch wenig Probleme mit dem Lesen von Printbüchern im Bett: Ich liege meist auf dem Bauch oder auf der Seite, das geht schon irgendwie. Aufs Gesicht ist mir jedenfalls noch nie ein Buch gefallen…
    Die Onleihe nutze ich aber auch so ganz gern mal, wenn ich zum Beispiel kein Print für eine Zugfahrt mitnehmen will. Ich finde diese neue Rückgabe-Funktion super. Während meiner letzten Schuljahre habe ich viele eBooks ausgeliehen und fand es mehr als nervig, dann so viele schon gelesene Bücher noch auf dem PC zu haben (ich hatte noch keinen Reader).

    Liebe Grüße aus dem #litnetzwerk!
    Henrike

  16. Ich lese gerade den fünften Band von Outlander als Printbuch – auch im Bett. Aber ja, gedruckte Bücher sind wirklich schwer. Irgendwann schmerzen dann einfach die Arme oder die Hände verkrampfen. Vor allem bei solchen dicken Schinken. Trotzdem lese ich solche Bücher auch im Bett, weil das nämlich, zumindest momentan, die einzige Gelegenheit zum Lesen ist für mich. Ich schleppe das Buch auch in meiner Handtasche rum oder im Rucksack, wenn ich schnell zu meinen Eltern fahre oder zur Uni/Arbeit muss. Im Bus oder an der Haltestelle wird dann gelesen.
    Wenn es regnet oder stürmt sind gedruckte Bücher aber auch nicht sehr praktisch. Da ist ein eReader wirklich besser! (und natürlich viel leichter)

  17. Hallo Verena!
    Ich glaube, beide Medien haben so ihre Vorteile. Ich für meinen Teil möchte weder auf meinen Reader verzichten noch auf ein gedrucktes Buch.
    Da ich aber auch immer und überall ein Buch dabei haben muss, habe ich immer den Reader in der Handtasche weil er weniger Platz weg nimmt und leichter ist.
    Viele liebe Grüße und Danke für deinen Kommentar.

    Rena

  18. Hallo Henrike,
    gerade wegen meiner seltsamen Schlafposition lese ich im Bett nur noch ebooks. Mit einem Reader schlafe ich dabei irgendwann ein und gut ist. Der Reader kann da liegen bleiben und nix passiert. Mit einem Buch würde mir schon das umblättern schwer fallen weil ständig ein Kissen im weg ist, außerdem bleiben diese selten die ganze Nacht so liegen wenn ich eingeschlafen bin.

    Ins Gesicht klatschen mir immer die Bücher wenn ich auf dem Rücken lese und dabei einschlafe…

    Viele Grüße,
    Rena

  19. Die Idee finde ich gut. Kann auch gut verstehen, dass du das machst! 🙂 Ich mache das manchmal mit Prints und Hörbüchern. Da habe ich einige Bücher doppelt. Meistens lese ich aber parallel, d.h. ein Print, ein eBook und ein HB. Dann wechsel ich zwischen den Büchern so, wie es gerade passt. Auf dem Weg, bei der Hausarbeit oder im Bett ein HB oder eBook. Im Wohnzimmer oder Terrasse dann eher das Print.
    GlG vom monerl

  20. Ich hab eigentlich nicht so das Problem mit Printbüchern im Bett, außer vielleicht die Lichtverhältnisse… Aber zweigleisig fände ich super für unterwegs – Zug/Bus, dann muss ich das schwere Buch nicht mit zur Arbeit schleppen. ^^ Muss ich mir mal überlegen, ob sich dafür ein Bibliotheksausweis wieder lohnt. Ich fände es ja eigenticht ziemlich cool, wenn man zum Kauf des Printbuchs das ebook (vergünstigt) dazubekommt. Hatte das erst einmal als ebooks noch relativ neu waren, bei “Asche und Phönix” von Kai Meyer. Sehr schade, dass sich das nicht durchgesetzt hat.
    LG Vanessa

  21. Ich lese auch oft zweigleisig, eben aus Bequemlichkeit. Im Bett fallen mir so nicht die Arme ab und ich habe noch Hintergrundbeleuchtung. Und auf dem Weg zur Arbeit ist es auch unhandlich, ein dickes Buch mitzunehmen. Zuhause aber lese ich immer noch am liebsten im “echten” Buch.

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