Wie mich meine eigenen To-Do Liste erschlagen hat

Wie mich meine eigene To-Do Liste erschlagen hat 

 

Ihr könnt euch vielleicht erinnern, das ich im letzen Sommer geheiratet habe. Das ist nun schon einige Monate her und ich To-Do Listekann endlich behaupten, alles abgearbeitet zu haben, was durch die Planung unserer Feier liegen geblieben ist.

Trotz Zeitmangel bin ich während dieser Zeit zwar zum Lesen gekommen und habe mir auch viele Notizen gemacht, aber kaum einen Artikel oder eine Rezension geschrieben. 
Diese Liste habe ich nun vor wenigen Wochen endlich bis auf wenige Punkte abarbeiten können. Mittlerweile sind natürlich wieder ein paar Punkte dazu gekommen, es hält sich in Grenzen. Genug zu tun ist das allemal, aber bei weitem nicht so viel um wieder von der schieren Masse an Aufgaben erschlagen zu werden. 
Ich weiß nicht wie es anderen Bloggern geht, aber je mehr Punkte ich auf meiner Liste habe, desto schwerfälliger wird meine Arbeit am Blog. Das geht so weit, das ich zwangsläufig irgendwann weder Motivation zum Schreiben noch zum Lesen habe.
Ich muss mir also irgendwann mal die Zeit nehmen und einen ganzen Haufen Aufgaben erledigen damit ich wieder Luft zum atmen und arbeiten habe. 
Nach diesem einschlagenden Erlebnis habe ich meine Arbeit am Blog etwas umgestellt. Das habe nun verschiedene Listen die ich mit der App todoist verwalte. (Die erinnert mich nämlich sehr penetrant daran das ich mal wieder irgendwas vergessen habe.) außerdem habe schreibe ich mir nun jeden einzelnen Gedanken auf der den Blog betrifft. Wer weiß schon woraus sich mal eine geniale Idee entwickelt. Und als ob das nicht genug ist freunde ich mich gerade mit einem neuen Redaktionsplan an damit mich nie wieder ein Termin kalt erwischt. 

Und ihr? 

Wie behaltet ihr den Überblick? Macht ihr Listen, führt ihr einen Kalender oder habt ihr für euch schon die passenden Apps gefunden?  

20 thoughts on “Wie mich meine eigenen To-Do Liste erschlagen hat

  1. Ich kann dir zustimmen, so eine to do-Liste kann demotivieren. Aber, sie beinhaltet nun mal alles was zu erledigen ist und da müssen wir irgendwie durch. Ich habe jeweils eine private und eine für den Blog. Ich arbeite mit der Notiz im iPhone und hab so auch alles gleichzeitig auf dem Mac parat. Alle Ideen, Aufgaben und Gedanken kommen da rein.

    Liebe Grüße

    Anja von Nisnis Bücherliebe

  2. Guten Morgen,
    da ich in allen Bereichen meines Lebens eher der Chaot bin, habe ich keinen Redaktionsplan, keine to-do-Liste und auch sonst nichts für meinen Blog. Ich blogge, wenn ich Lust darauf habe und wenn ich keine Lust habe, dann schreibe ich eben nichts. Manchmal denke ich, dass das Leben grundsätzlich etwas leichter wäre, wenn ich der Typ für to-do-Listen wären, dann würde ich nicht so viel vergessen. Andererseits denke ich dann immer, wenn ich etwas vergesse und niemand fragt nach, dann kann es ja auch nicht so wichtig gewesen sein.
    Also, bei mir regiert das Chaos und ich komme gut damit klar.
    LG
    Yvonne

  3. Huhu 🙂
    Also ich führe ein Bullet Journal und das hilft mir den Überblick zu behalten und keine Ahnung warum aber es funktioniert 😀
    ich lege damit einen Tag fest am dem ich es mache und wenn es nicht klappt, dann darf ich es nicht öfter als dreimal verschieben.
    LG Sonja

  4. Hallo Rena,

    ich sammel auch alle Gedanken und Ideen, aber auch angefangene Artikel. Dafür nutze ich Evernote, denn da kann man verschiedene Notizbücher anlegen. So habe ich zum Beispiel eines für Artikelideen, eines für Artikel an denen ich gerade arbeite und eines für fertige Artikel. So gehen mir keine Gedanken verloren. Ein bisschen plane und organisiere ich die Veröffentlichung dann in meinem normalen Kalender, in dem ich auch alles andere festhalte. Das funktioniert für mich gut, um den Überblick zu behalten.

    Liebe Grüße
    Julia

  5. Hallo Anja,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Im Moment habe ich das ja auch alles gut geregelt, allerdings ist das mit den To-Dos ja auch wie mit einem Fass mit einem Loch im Boden. Solange immer Aufgaben erledigt werden (die dann bildlich unten raus plätschern) ist es ja auch kein Problem wenn oben weitere Aufgaben hinzu kommen. Stopft man das Loch mit eine Korken (man erledigt einfach nichts mehr) dann füllt sich das Fass und läuft irgendwann über.
    Ich habe den Stöpsel quasi endlich wieder gezogen. 😉

    Viele Grüße, Rena

  6. Hallo Yvonne,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Ich habe es eine Weile genau so gehalten und einfach nur gebloggt wenn ich Lust darauf hatte. Leider ist das für mich keine Dauerlösung, weil ich dann zu viel viel zu lange aufschiebe und mir irgendwann sage, jetzt brauche ich es auch nicht mehr machen. 🙂 So ein bisschen Chaot sind wir doch alle.

    Viele Grüße,
    Rena

  7. Hallo Sonja,

    erst einmal vielen Dank für deinen Kommentar. Du hast da einen wirklich wichtigen Punkt angesprochen: Aufgaben maximal 3x aufschieben! Ich glaube so etwas sollte ich auch bei mir mal einführen. Auch wenn ich im Moment viel erledigt bekomme, im Verschieben bin ich immer noch große Klasse.

    Viele Grüße,
    Rena

  8. Hallo Julia,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Evernote benutze ich auch, allerdings nur für alles das nicht Blog heißt. Eigentlich eine sehr gute Idee, denn mit meinem Smartphone habe ich meine aktuelle Ideen ja immer bei mir. Mal sehen wie ich das für mich einbauen könnte.

    Viele Grüße, Rena

  9. Hallo Rena,
    „weil ich dann zu viel viel zu lange aufschiebe und mir irgendwann sage, jetzt brauche ich es auch nicht mehr machen.“
    Ich frage mich dann ja immer, wie wichtig ist es denn eigentlich das zu machen? Kann einem doch eigentlich nicht sehr am Herzen liegen, wenn man es immer wieder aufschiebt und sich dann sagt, dass man es nicht mehr machen braucht. Also, warum macht man es dann noch?
    Auf der Arbeit sehe ich das ja ein, da muss man halt auch Sachen machen, auf die man keine Lust hat. Aber auf dem Blog?
    LG
    Yvonne

  10. Huhu Rena,
    mich motiviert eine To-Do-Liste. Dazu habe ich eine Bucket-List, auf der ich Ideen und Gedanken notiere. Mich setzt im Gegensatz dazu ein großer SuB unter Druck. So ist halt jeder anders.
    Liebe Grüße
    Elena

  11. Ich habe festgestellt, dass To Do Listen mich untr Druck setzen und mich im Grunde nur demotivieren, weil man immer vorgeführt bekommt, was man nicht geschafft hat. Deshalb mache ich keine und habe auch für meinen Blog keinen Zeitplan, den manche ja sogar ganz großartig „Redaktionsplan“ nennen. Schließlich ist das mein Hobby und wenn ich keine Zeit oder keine Lust darauf habe, dann will ich mich nicht mit vorgegebenen Fristen und Zeitplänen knebeln und zwingen. Natürlich mache ich mir Notizen, aber ob und wann ich die umsetze, bleibt Lust und Laune überlassen.

    LG Gabi

  12. Ich bin ein großer Fan von ToDo-Listen. Am liebsten schreibe ich sie ganz „oldschool“ in meinen Kalender. Aber ich habe auch schon ein paar Apps ausprobiert und ab und zu verwende ich die Notes-App vom iPhone, weil ich dann sowohl am Laptop als auch auf dem iPad sehe, was noch ansteht. Theoretisch. 😉 Denn in letzter Zeit habe ich die App sehr vernachlässigt, dafür aber schreibe ich die Listen in meinen Kalender. Vor allem gerade in der Klausurphase finde ich das sehr nützlich. Ich schaue auch tatsächlich mehrmals täglich in meinen Kalender.

    Zum Bloggen benutze ich übrigens keine Listen. Zwar habe ich ein Plugin installiert, mit dem ich eine ToDo-Liste erstellen kann, aber das benutze ich fast gar nicht mehr.

  13. Hallo Rena,
    ich arbeite im Grund genommen mit keiner To-Do Liste, da sie mich einfach zu sehr stresst.
    Ich hab zwar eine Datei in der ich die geplanten Beiträge aufliste aber ich arbeite sie nicht stückweise ab sondern nutze sie eher als Erinnerung.
    Zu den Büchern und Hörbüchern die ich lese, führe ich zwei verschiedene Notizbücher.
    Die Beiträge für den Blog schreibe ich frei Schnauze. Würde ich die planen, würde ich mich wieder selbst blockieren.
    Ich kann schwer erklären aber es soll einfach mein Hobby bleiben, ohne jeglichen Druck. 🙂
    Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche!
    Ela

  14. Hallo Ela, ich finde es wirklich sehr spannend, wie verschieden wir alle an die Sache herangehen.
    Ich habe es ganz am Anfang auch ohne Listen probiert, habe mich dann aber einfach zu schnell verzettelt. (Im wahrsten Sinne des Wortes.)
    Viel liebe Grüße,
    Rena

  15. Hallo Verena,
    ich finde sowieso, jeder sollte immer einen Kalender dabei haben… 🙂 Ohne meine Gedankliche Stütze hätte ich schon manchen Termin einfach vergessen.
    Viele Grüße,
    Die andere (Ve)Rena

  16. Oh, ich bin eine Listenschreiberin. Ich schreibe alles auf, weil ich einfach schnell Dinge verdränge, wenn etwas wichtigeres auf der Bildfläche erscheint. Von Einkaufslisten über „Heute noch zu erledigen“ und „Diese Bücher sehen doch sehr interessant aus…“ ist alles dabei, auch eine Liste mit Dingen, die meinen Blog WatchedStuff betreffen. Rezensionen, Serien- und Filmtipps, sowas eben. Aber beim Blog mache ich mir keinen Zeitstress. Da geht es mir wie dir: Wenn ich zu viel auf der Liste habe, verliere ich die Lust, sie überhaupt anzupacken. Deshalb habe ich einen Trick: ich setze ein, zwei Punkte auf die Liste, die ich bereits abgehakt habe. So ist die unberührte Liste, voller Aufgaben, die erledigt werden wollen, nicht mehr ganz so beeindruckend. Denn hey, ich habe wenigstens schon mal angefangen (so sieht es jedenfalls aus) und der Anfang ist das schwerste, sagt man doch so, oder? 😉 Ich veräppele mich quasi selbst. So doof das auch klingen mag, manchmal funktioniert es. Und das ist doch die Hauptsache.
    Herzlichen Glückwunsch nachträglich zur Hochzeit und liebe Grüße aus dem #litnetzwerk!
    Henrike

  17. Ach, was ich vergessen habe eben: Ich schreibe meine Notizzettel und Listen auf Papier, klebe sie mit Tesafilm an die Ränder meiner Regalbretter, sodass sie immer schön im Blickfeld baumeln. Und auf meinem Laptop nutze ich die Notizzettel-Funktion. Da schreibe ich auch immer auf, bei welcher Serie ich an welcher Episode gestoppt habe – ich schaue zu viele Serien parallel, um mir das so merken zu können. (Ich habe mal eben nachgeschaut – momentan sind es 31 angefangene Serien…) LG noch mal!

  18. Hey,
    ich kenne das Problem. Mal hat man keine Zeit und plötzlich hat sich so viel angehäuft, dass man irgendwie davon abgeschreckt ist. Da hilft bei leider nur „Augen zu und durch“. Auf meinem Desktop am PC habe ich diese Notizen offen. Für jedes Thema eine andere, so behalte ich meistens den Überblick. Für den Fall, dass mich eine Idee unterwegs heimsucht notiere ich sie mir bei der Memo-Funktion.
    Ganz liebe Grüße Kaddes

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