(Rezension) Zeit der Lügen von Siobhan MacDonald

Zeit der Lügen

Autor: Siobhan MacDonald   
Übersetzer: Karin Dufner
Preis: € 9,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 400 
ISBN: 978-3-492-30457-3
Verlag: Piper Verlag 
Leseprobe

 






Inhalt:

Wie gut kennen wir die, die wir lieben? 
Die vier Freundinnen Sarah, Maeve, Liz und Julie verbringen gemeinsam ein Wochenende in einem Cottage in den Hügeln Westirlands. Doch nur drei von ihnen kehren nach Hause zurück. Auf der Suche nach Sarah führen alle Spuren ins Leere. Weiß eine der Freundinnen mehr, als sie zugibt? Fünfundzwanzig Jahre später taucht ein Mann auf, der die alten Wunden erneut aufreißt: Er behauptet zu wissen, was damals mit Sarah geschah… (Quelle: Piper)
 

Bewertung:

 
Dieses Buch war für mich ein absoluter Glücksgriff, denn es erinnert stark an eine Folge der Drama-Krimi Serie „Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen“. Zunächst lernen wir die vier Freundinnen Sarah, Maeve, Liz und Julie kennen und tauchen mit ihnen gemeinsam ab in Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit am College im Jahr 1988. Jedes der relativ kurzen 30 Kapitel ist aus der Sicht eines der Mädchen geschrieben, die Geschichte wird aber durchgehend und an einem Stück weiter erzählt. Immer wieder gibt es Abstecher in die Gegenwart in der man erfährt, was aus ihnen allen geworden ist und wie sie mit dem plötzlichen Verschwinden von Sarah, eines der Vier Mädchen, umgegangen sind. Die vier Hauptprotagonistinnen sind so verschieden wie sie nur sein könnten, aber wirklich real beschrieben. Hier wird garantiert jeder seinen Lieblingscharakter finden oder sich selbst in einem der Mädchen wieder erkennen. Der Fall ist sehr plausible und auch wenn die Autorin schon von Beginn an immer wieder kleinere Hinweise einstreut, wird man das Ende nicht erraten. Es kommt sehr unerwartet und lässt einen auch nach Beenden des Buches sehr nachdenklich zurück. Unweigerlich stellt man sich die Frage, ob die Entscheidungen der Mädchen richtig waren, welche man selbst auch getroffen hätte oder was passiert wäre, wenn nur eine einzige Entscheidung der vier anders ausgefallen wäre… Und natürlich die Frage zu Anfang des Klappentextes: „Wie gut kennen wir die, die wir lieben?“
Fazit:

Unbedingt mehr davon. Ein Buch das einen auch noch lange nach der letzten Seite nicht loslässt. Etwas schöneres kann man über ein Buch nicht sagen.   


     

               
Ich möchte mich an dieser Stelle noch beim Piper Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken!



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