(Rezension) Winterrosenzeit von Ricarda Martin

 Klappentext:

Tausend kleine Lügen

Winterrosenzeit


Die große Liebe überwindet alles – auch die Schrecken der Vergangenheit. Ein bewegender Liebesroman vor der Kulisse des Nachkriegseuropas. Süddeutschland 1965: Wochenlang hat Hans-Peter gearbeitet, um das Geld für seinen großen Traum zu verdienen: Einmal zu einem Konzert der Beatles nach England zu reisen und seine Idole live auf der Bühne zu erleben! Im Seebad Blackpool erlebt er einen grandiosen Auftritt der Gruppe – und lernt die hübsche Ginny kennen. Zwischen Hans-Peter und Ginny funkt es sofort. Hans-Peter zieht mit der Gruppe nach London, weilt als Gast bei einem von Ginnys Freunden und lernt das Swinging London der sechziger Jahre kennen. Alles ist viel lockerer und freier als in Deutschland, und so verliebt er sich nicht nur in Ginny, sondern auch in das Land. Ginnys Vater ist Deutscher, der während der Nazizeit als politischer Häftling inhaftiert war und Deutschland 1945 verlassen hat. Sie selbst hegt keinen Groll gegen die früheren Feinde, beide ahnen jedoch, dass Ginnys Familie einer Beziehung zu einem Deutschen ablehnend gegenüberstehen wird. Wieder in Deutschland, beginnt Hans-Peter Nachforschungen nach seinem eigenen leiblichen Vater anzustellen, den er nie kennengelernt hat – und macht eine furchtbare Entdeckung. Wird seine Liebe zu Ginny jemals eine Chance haben? (Quelle: feelings) 

 

Winterrosenzeit von Ricarda Martin   

ebook / ca. 330 Seiten  

ISBN: 9783426440452 / feelings ebooks

Meine Meinung: 

Auf „Winterrosenzeit“ habe ich mich sehr gefreut, ich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Sie schriebt auch noch unter anderen Pseudonymen, aber ihren ganz eigenen Stil kann sie schlecht leugnen. 🙂 

Winterrosenzeit spielt in den 60ern und erzählt die Geschichte mehrerer Generationen und das in gleich zwei Ländern. Die Geschichte ist sehr und baut eine wunderbare Atmosphäre auf. Besonders der Teil der in England spielt hat mir gefallen. Die Autorin schafft es immer wieder mich mit ihren Worten auf die Insel zu entführen. Die Vergleich und die Einsichten in zwei verschiedene Lände zu einer anderen Zeit gefällt mir sehr gut.   

Die Figuren sind mir sehr sympathisch und ich finde sie sind gut angelegt. Besonders Ginny ist mit ans Herz gewachsen. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig und leicht und trägt dazu bei, das man das Buch kaum aus den Händen legen kann. 

Die Geschichte wird zunehmend komplexer und dichter, alle Knoten lösen sich aber am Ende und die Geschichte bekommt ein rundes und atmosphärisches Ende. 

Mein Fazit:

„Winterrosenzeit“ bekommt von mir eine klare und uneingeschränkte Leseempfehlung. Eine wirklich berührende Liebesgeschichte über die eigenen Landesgrenzen hinaus. Dieser Roman ist nicht nur für kalte Winterabende und unterhält auf sehr gefühlvolle Weise. 

 

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Vielen herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

 

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