(Rezension) Wenn eins zum anderen kommt von Penelope Lively

wenn eins zu anderen kommt Der Lehrerin Charlotte wird auf der Straße die Tasche gestohlen, es ist nichts Wertvolles darin, aber sie stürzt und bricht sich die Hüfte. Dieser Überfall wird Auswirkung haben auf das Leben von sieben ganz unterschiedlichen Menschen. Charlotte muss für ein paar Wochen zu ihrer Tochter ziehen. Die Tochter wird dadurch aus ihrer Routine gerissen. Eine SMS wird eine Affäre verraten und das Ende einer Ehe einleiten, lukrative Ideen werden sich als Luftblase erweisen, ein Einwanderer wird die englische Sprache lieben lernen und vielleicht die Liebe einer Frau erobern. Wenn eins zum andern kommt zeigt, wie eine winzige Veränderung das Leben vieler durcheinanderwirbeln kann. Penelope Lively ist eine Schriftstellerin von seltener Klugheit und großem Einfühlungsvermögen. Dabei lässt die vollendete Geschichtenerzählerin auch in ihrem neuesten Roman feinsten britischen Humor aufblitzen.

 

 

Penelope Lively: Wenn eins zum anderen kommt      
17,99 € / 288 Seiten 
978-3-570-10157-5
gebundenes Buch 
C. Bertelsmann Verlag 
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Meine Meinung: 

Eigentlich müsste meine Rezension in diesem Falle sowohl positiv als auch negativ ausfallen, „Wenn eins zum anderen kommt“ hat mich einfach mit gemischten Gefühlen zurück gelassen. Die Idee hinter der Geschichte gefällt mir gut, was passiert wenn jemandem etwas geschieht? Hat es dann nur Auswirkungen auf diese Person oder wie weit ziehen die Kreise? Leider hapert es hier irgendwie an der Umsetzung. Die Schreibweise wirkt zwar sehr flott, aber irgendwie auch abgehetzt, ich fühlte mich ständig von einem zum anderen Teil der Geschichte weiter gereicht. Auch wenn die Charaktere im Grunde ein Klischee nach dem anderen bedienen hat es mir Anton, der Syrische Gastarbeiter ganz besonders angetan. Mit seiner Art zu sprechen und die Dinge an zu gehen hat er mich oft zum schmunzeln gebracht. Außerdem gefällt mir die eigentliche Hauptprotagonistin Charlotte sehr gut, eine pensionierte Lehrerin mit einer großen Leidenschaft für Bücher und Geschichten. Welchem Buchliebhaber kann so jemand schon unsympathisch sein?Leider plätschert die Geschichte nur so vor sich hin und zieht sich manchmal wie Kaugummi und das, obwohl das Buch nicht mal 300 Seiten hat.

Fazit:

Eine sehr glatte „Lebensweg-Geschichte“ mit britischem Einschlag.

3

 

Ich möchte an dieser Stelle dem „C. Bertelsmann“ Verlag für dieses Rezensionsexemplar danken.

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