(Rezension) Schattenschläfer von Paul Finch

SchattenschläferEin eisiger Winter bricht über den Norden Englands herein, als in der Nähe des Lake District zwei junge Mädchen verschwinden. Alles spricht dafür, dass »Der Fremde« zurückgekehrt ist, ein Killer, an den sich Detective Mark Heckenburg und seine Kollegen nur zu gut erinnern. Zehn Jahre ist es her, dass er das letzte Mal zugeschlagen hat. Aus dem Dunkel, brutal, tödlich. Nun sucht er sich erneut seine Opfer, eines nach dem anderen. Heck macht sich auf die Jagd nach dem Unbekannten, doch schon bald steht er selbst mit dem Rücken zur Wand.

 

Paul Finch: Schattenschläfer

9,99 € / 480 Seiten /  ISBN: 978-3-492-30687-4

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Meine Meinung: 

Leider konnte mich „Schattenschläfer“ von Paul Finch nicht so sehr überzeugen wie ich gehofft hatte. Ich habe außergewöhnlich lange gebraucht um mich an den Schreibstil zu gewöhnen und mich überhaupt in dieses Buch einzulesen. Ob das daran liegt, das es eigentlich schon der 4. Teil dieser Reihe ist und mir die Zusammenhänge fehlen kann ich leider nicht sagen.

Detective Mark Heckenberg ist ein wirklich eigensinniger und starker Charakter wobei ich glaube, das genau das den Charme dieser Reihe ausmacht. Die Taten bzw. Fälle in diesem Thriller sind schon recht grausam und vielleicht auch ein wenig zu drüber. Der Inhalt wechselt permanent zwischen wirklich spannenden Passagen und totaler Langeweile. Zeilenweise Beschreibungen des Wetters (Nebel) oder der unbekannten Ortschaften, die hier eigentlich die Spannung erzeugen sollten, zogen sich für mich einfach bloß in die Länge. Außerdem habe ich lange gebraucht um eine Verbindung zwischen dem Prolog und dem eigentlichen Handlungsstrang herzustellen, im Grunde haben diese beiden kaum noch etwas miteinander zu tun.

Ich kann nicht ausschließen das Mark Heckenberg noch eine weitere Chance von mir bekommt, denn ich glaube das es noch Potential nach oben gibt und ich sehe „Schattenschläfer“ trotz der großen medialen Aufmerksamkeit eher als Füller vor einem noch besseren Band der Reihe ist.

Die optische Aufmachung des Covers ist übrigens der Knaller, die gesamten Schnittkanten dieses Buches sind Giftgrün. Wirklich ein toller Hingucker!

3

Vielen herzlichen Dank an den Piper Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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