(Rezension) Mord ist nicht das letzte Wort (Flavia de Luce) – Alan Bradley

Inhalt:

In Mord ist nicht das letzte Wort kehrt Flavia endlich aus dem Internat aus Kanada zurück. Sie freut sich auf ihr geliebtes Buckshaw wird aber am Bahnhof von Dogger mit der Nachricht erwartet, das ihr Vater schwer krank ist und keinen Besuch empfangen darf. Kaum wieder eingewöhnt stolpert sie auch schon (wieder) über eine Leiche. Während eines Botenganges für die Pfarrersfrau entdeckt sie in seiner eigenen Wohnung den toten Schnitzer Mr. Sambridge. Natürlich ermittelt Falvia auf eigene Faust, wie sollte es auch anders sein.    

Flavia de Luce Mord ist nicht das letzte Wort

 

Flavia de Luce (Band 8)
Mord ist nicht das letzte Wort von Alan Bradley  

19,99 € / 352 Seiten / Gebundene Ausgabe   

ISBN: 978-3-7645-3113-3 / penhaligon Verlag 

Meine Meinung: 

Flavia de Luce ist in Mord ist nicht das letzte Wort erwachsener den je. Obwohl Flavia schon immer sehr erwachsen für ihr Alter war, ist nun eine deutliche Veränderung zu erkennen. Sie wird reifer, denkt über ihr Handeln nach und auch über die Konsequenzen die daraus entstehen. Sie geht mit sehr viel geschickt und Wissen an ihre eigenen Ermittlungen und so vergisst man beim Lesen sehr leicht, das es sich bei Flavia doch eigentlich um ein zwölfjähriges Mädchen handelt dessen Mutter gestorben und dessen Vater schwer krank im Krankenhaus liegt. Es ist spannend wie Flavia buchstäblich ihre eigene Identität formt und zu dem wird was sei sein möchte. Aber auch Nebenfiguren wie Flavias guter treuer Freund und Angestellter Dogger machen eine interessante Entwicklung durch und wir erfahren mehr über ihn.

Es gefällt mir sehr gut, das die Handlung nun endlich wieder in Bishop’s Lacey stattfindet. Alte Bekannte wie Dogger oder Mrs Mullet nehmen ihre alten Plätze wieder ein und tragen deutlich zur Entwicklung dieser Reihe bei. Mit von der Partie ist auch die kleine Cousine Undine. Leider wirkt sie auf mich völlig fehl am Platz und ich bin froh, desto weniger ich von ihr lesen muss. Aber wer weiß schon wohin ihre Handlungsstränge noch führen sollen. 

Wie schon die anderen Bände, besticht auch Mord ist nicht das letzte Wort durch den typischen Sprachwitz und den tiefen schwarzen Humor den wir so an Flavia lieben. 

Die Handlung selbst ist sehr durchdacht und spannend, das Buch lässt sich wirklich flüssig lesen. Es macht Spaß dabei zuzusehen wie Flavia sich von einem zum nächsten Hinweis hangelt und sich so den nächsten Hinweis herleitet. Man sieht förmlich wie es in ihrem Kopf arbeitet und auch man selbst kann noch die ein oder andere Kleinigkeit lernen.

Flavia de Luce und Mord ist nicht das letzte Wort bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung. Für Fans der Alan Bradley Reihe ist es ein absolutes Muss, aber dieses Buch ist auch etwas für alle, die einfach mal etwas neues probieren wollen. Den Flavia ist alles, nur nicht gewöhnlich…

Klappentext: 

Einer gibt den Löffel ab – und Flavia ermittelt wieder!

Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge …  (Quelle: penhaligon Verlag)

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