(Rezension) Maggie und die Stadt der Diebe von Patrick Hertweck



Autor: Patrick Hertweck
Preis: € 14,99 [D
Einband: Gebunden
Seitenanzahl: 300
ISBN: 978-3-522-18403-8
Verlag: Thienemann Verlag

Inhalt:
New York, 1870. Kalt und düster ist es in den Slums von Manhattan. Ziellos irrt Maggie durch schmutzige Gassen voller Bettler. Sie ist heilfroh, als sie bei einer Bande junger Diebe Unterschlupf findet. Schon bald fühlt sie sich dort wie zu Hause. Bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Kirchturm führt, der schlimmste Erinnerungen in ihr wachruft. Maggie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Doch Licht ins Dunkel kann nur einer bringen: der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt.
Bewertung:

Endlich ist mit „Maggie und die Stadt der Diebe“ mal wieder eine wundervolle Abenteuer Geschichte bei mir eingezogen. Ich weiß, dass es ein sehr gewagter Vergleich ist, aber mich erinnert der Schreibstil und die Atmosphäre sehr an meine Jugend in der ich die ersten Harry Potter Bände gelesen habe. Lange habe ich auf ein Buch warten müssen, das mich wieder in diese Zeit entführt. Obwohl ich der Altersempfehlung (ab 11 Jahren) schon sehr lange entwachsen bin, lädt Maggie auch Erwachsene zum träumen und abschalten ein. 
Die Geschichte spielt, ganz anders als man es von einem deutschsprachigen Autor vielleicht erwartet hätte im New York des Jahres 1870. Kaum hat man die ersten Seiten gelesen steckt man schon mitten drin in dieser unvergesslichen Geschichte die so wundervoll authentisch und facettenreich beschrieben ist. Mit reichlich Spannung und Abwechslung lockt Patrick Hertweck den Leser in seine atmosphärisch sehr dichte Geschichte und lässt einen nicht mehr los. Man spürt förmlich mit wie viel Liebe und Herz der Autor hier bei der Sache war und da es so viele unterschiedliche Charaktere gibt, wird sich jeder in dem ein oder anderen Charakter wieder finden können. Es ist spannend Maggie bei der Suche nach sich selbst beobachten zu können und letzten Endes zu sehen, wie sie daran wächst und nicht nur sich sondern auch gute Freunde findet. 
 
Der Schreibstil ist sehr einfach und gut verständlich gehalten worden, das macht es auch Kindern sehr leicht dieses Buch selbst zu lesen. Keine verschachtelten Endlossätze oder ewige Szenenwechsel, alles läuft in eine Richtung. Genau das richtige für Kinder ab 11 Jahren. (Natürlich hängt das am Ende immer noch vom Kind selber ab. )
Die Aufmachung des Buches, die große Schrift auf großen Seiten gefällt mir sehr gut. Besonders mag ich, dass es bei Kinder- und Jugendbüchern kaum Schutzumschläge gibt. (Die landen wahrscheinlich eh nur in der Ecke oder unter dem Bett.) Das Cover hätte mich auf jeden Fall auch angelockt, wenn ich nicht schon lange vor Erscheinungsdatum davon gehört hätte. Es passt einfach sehr gut zu dieser leicht düsteren Atmosphäre der Geschichte. 
 
  
Fazit:
Ein tolles Erstlingswerk das auch Erwachsene lesen sollten um sich einfach mal aus dem Alltag entführen zu lassen. „Maggie und die Stadt der Diebe“ bekommt von mir liebevolle 5 Sterne. 


 





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