(Rezension) Leons Erbe von Michael Theißen


Leons Erbe
Leon Erbe von Michael Theißen  

 

Für Katja bricht eine Welt zusammen, als ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt. Es ist der zweite schwere Schicksalsschlag in kurzer Zeit. Erst vor sechs Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden. Als Katja nach Leons Trauerfeier einen Anruf erhält, überschlagen sich die Ereignisse: Ein Notar ist im Besitz einer Kiste, die Leon seiner Mutter vererbt hat. Als Katja die Kiste öffnet, entdeckt sie darin ein Armband, das ihrer Schwester gehörte. Wie ist ihr Sohn in den Besitz dieses Armbandes gekommen? Und warum hat er es bei einem Notar hinterlegt? Was will Leon seiner Mutter aus dem Tod heraus damit sagen? Für Katja beginnt eine Suche nach der Wahrheit – nichtsahnend, dass sie damit die Tür zu einem dunklen Familiengeheimnis öffnet …
Dieser Roman erscheint in der neuen Reihe von Bastei Entertainment: Psycho-Thriller voller „Hochspannung“.
Michael Theißen: Leons Erbe      

2,99 € / ca. 300 Seiten  / e-book  

ISBN: 978-3-7325-2510-2 / Bastei Entertainment 

 

Meine Meinung: 

Ich bin ohne feste Erwartungen an dieses Buch heran gegangen und es hat mir gut gefallen. Dieser Thriller besteht aus recht kurzen Kapiteln in einer einfachen Sprache. Das erleichtert auch den Einstieg, kein langes Vorgeplänkel, einfach rein in die Geschichte. So ist mir das am liebsten. 

„Leons Erbe“ wird aus der Ich-Perspektive erzählt, ist also mittendrin und kann Katja die Protagonistin durch die Geschichte begleiten. Sie ist mir zwar sympathisch, wirkt aber auch teilweise etwa unnatürlich oder überdreht. Gleichzeitig legt sie aber auch in der ihr auferlegten Situation eine wahnsinnige Stärke an den Tag. Die anderen Charaktere fand ich leider etwas flach, es kann aber auch der Erzählperspektive liegen, dass sie nicht weiter zur Geltung kommen. 

Der Schreibstil ist wie bereits erwähnt sehr einfach gehalten, aber dennoch sehr mitreißend. Durch sehr taktisch gelegte falsche Fährten lasst sich der Leser schnell auf falsche Fährten locken, das steigert die Spannung und lässt Raum bis zum Ende mitzuraten. Der Schluss wirkte auf mich zwar leicht „gewollt“ und hat die ein oder andere Frage offen gelassen, dennoch konnte mich das Gesamtpaket überzeugen.  

Ich kann „Leons Erbe“ mit gutem Gewissen an meine Leser weiterempfehlen, ein solider Thriller mit einer guten Idee. Ich gebe 4 Sterne.

 

4

Vielen Dank an Michael Theißen und Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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