(Rezension) Floras Traum von rotem Oleander von Annette Hennig

 Klappentext:

 

Floras Traum von rotem OleanderIm Frühjahr 1939 träumt die 19-jährige Flora Hoffmann von einem besseren Leben. Mit fünf Schwestern in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, ist der Alltag der Familie in der ländlichen Idylle der Insel Rügen von Arbeit und Entbehrungen geprägt. Doch Flora sehnt sich nach Reichtum und Macht, eben jener Art von Wohlstand, die sie in ihrer Stellung als Hausmädchen täglich erlebt. Bald schon kennt die junge Frau nur noch ein Ziel. Den Weg dorthin verfolgt sie mit aller Kraft und trifft dabei Entscheidungen, die nicht nur ihr Leben für immer verändern.Fünfzig Jahre später kehrt  Gräfin Flora von Langenberg zum ersten Mal in den kleinen Badeort an der Ostseeküste zurück, an dem alles begann. Seinem letzten Wunsch entsprechend trägt sie ihren verstorbenen Mann in heimatlicher Erde zu Grabe. Noch einmal streift die Gräfin durch die alte Villa, der einst ihre ganze Sehnsucht galt.Einsam und zugleich entschlossen beginnt die fast Siebzigjährige  eine Reise in die Vergangenheit, die ihr weit weniger Hoffnung als Schmerz bereit zu halten scheint. Doch auch dieses Mal geht sie unbeirrt ihren Weg.Wird Flora letztlich finden was sie längst verloren glaubte ?
(Quelle: www.annettehennig.de) 

Annette Hennig von Floras Traum von rotem Oleander  

9,99 € / 350 Seiten / Tinte und Feder Verlag

ISBN: 9781612185323 / Autorin Annette Hennig

Meine Meinung: 

Ich war auf der Suche nach einer geheimnisvollen und verworrenen Familiengeschichte und mir wurde „Floras Traum von rotem Oleander“ empfohlen. 

„Floras Traum von rotem Oleander“ spielt auf zwei Zeitebenen, die eine Frühjahr 1939 und die andere im Jahre 1990. Der frühere Teil spielt auf Rügen und dreht sich um Flora Hofmann und der zweite spätere Teil dreht sich um ihre Tochter Viola. 

Der Schreibstil ist sehr realistisch und lebendig, er verknüpft geschickt Realität mit Fiktion. Die Geschichte ist fesselnd geschrieben und es baut sich stetig bis zum Ende hin ein Spannungsbogen auf. Am Ende laufen zwar sehr viele rote Fäden zu einem Ganzen zusammen, es bleiben aber für meinen Geschmack einfach viel zu viele Fragen offen. (Dazu am Ende der Rezension mehr.) 

Die Autorin Annette Hennig hat einige sehr sympathische Figuren geschaffen, aber gerade die Hauptfigur Flora ist gewollt unsympathisch und nervig. Hier passt alles zusammen. 

Leider leider muss ich aber auch ein klein wenig meckern. Ich weiß es gibt mindestens einen Folgeroman, aber ich hätte nicht erwartet, das man mich mich wirklich allen offenen Fragen zurück lässt. Ich hatte gehofft, das dieser Roman seine Fragen in sich beantwortet. Ich habe das Gefühl, das nur alle Bücher ein Großes Ganzes ergeben werde. 

Von mir bekommt „Floras Traum von rotem Oleander“ eine ganz klare Leseempfehlung. Man sollte sich allerdings im klaren sein, das dieser Roman zu einer Reihe gehört und man allen Geheimnissen wahrscheinlich erst mit Ende dieser Reihe auf den Grund gehen wird. 

Vielen herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt von Annette Hennig.   

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