(Rezension) Flavia de Luce – Tote Vögel singen nicht von Alan Bradley

Quelle:Penhaligon

Autor: Alan Bradley

Übersetzer: Gerald Jung und Katharina Orgaß
Preis: € 19,99 [D]
Einband: Gebunden
Seitenanzahl: 320
ISBN: 978-3-7645-3100-3
Verlag: Penhaligon
Leseprobe: Tote Vögel singen nicht



Inhalt:

Wenn Flavia ermittelt, müssen Mörder Federn lassen! Es ist ein Frühlingsmorgen im Jahr 1951. Flavia de Luce hat sich mit ihrer Familie am Bahnhof von Bishop’s Lacey eingefunden, um die Heimkehr ihrer beim Bergsteigen in Tibet verschollenen Mutter Harriet zu erwarten. Als der Zug einfährt, nähert sich ein großer Fremder der elfjährigen Hobbydetektivin und flüstert ihr eine kryptische Botschaft zu. Einen Augenblick später ist der Mann tot – jemand aus der Menschenmenge hat ihn offenbar vor den Zug gestoßen. Ein neuer Fall für Flavia de Luce, die sich dieses Mal sogar in die Lüfte schwingt, um einen Killer zur Strecke zu bringen, und die endlich die Wahrheit über die Vergangenheit ihrer Mutter erfährt …

Bewertung:

Das ist wohl Flavias persönlichster Fall und gleichzeitig auch der, auf den ich am längsten gewartet habe. Schon nach Band 1 stellte sich mir die Frage, was ist wirklich mit Harriet de Luce passiert und kommt sie wohlmöglich zurück? Nachdem der letzte Band also ganz perfide mit folgendem Cliffhanger endetet durfte ich also endlich auf Aufklärung hoffen: “Man hat eure Mutter gefunden.” In wie weit sich meine Vermutungen mit der Geschichte decken kann ich natürlich nicht verraten ohne zu spoilern, aber einiges kann ich sagen: 
Flavia war in keinem Band gleichzeitig so erwachsen und so viel Kind wie in diesem. Obwohl sie sich auf der einen Seite sehr weiterentwickelt hat, ist sie doch ganz Kind was ihre Hoffnungen vor der Ankunft ihrer Mutter betrifft. Es macht ihr sehr zu schaffen, das scheinbar jeder um sie herum eine Vorgeschichte mit ihrer Mutter hat. Jeder, bloß sie nicht. Sie kann sich nicht einmal mehr an sie erinnern, geschweige denn an Erlebnisse mit ihr. Im Laufe ihrer, in diesem Falle muss ich sagen sehr naiven Experimente, ergründet sie das Familiengeheimnis der de Luces. Sie muss außerdem feststellen, dass dieses Geheimnis ihr ganzes Leben gelenkt hat und es wahrscheinlich auch für immer ändern wird. (Dazu wohl mehr in Band 7!?) Trotz der beklemmenden Atmosphäre die seit der Ankündigung von Harriets Rückkehr auf Buckshaw herrscht hat Falvia ihren Witz und ihre Ironie nicht verloren, im Gegenteil. Außerdem bekommen die beiden Figuren der Hausangestellten Dogger und Mrs Mullet ihre eigenen Geschichten und dienen Flavia gleichzeitig als Stütze in dieser aufregenden Zeit. Ich würde gerne noch so viel mehr zu diesem Buch sagen, aber ich kann nicht ohne zu viel zu verraten…


Fazit:

Für Falvia Fans keine Frage: Unbedingt lesen! 



Vielen lieben Dank an den Penhaligon Verlag für dieses Rezensionsexemplar!







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