(Rezension) Einundachtzig Worte von Elizabeth Joy Arnold

Quelle: Diana Verlag




Autor: Elizabeth Joy Arnold    
Preis: € 9,99 [D] 
Seitenzahl: 544 Seiten
ISBN978-3-453-35800-3
Verlag: Diana Verlag                                                             Taschenbuch

 

Inhalt:

Chloe und Nate sind seit einer Ewigkeit verheiratet, als Nate eines Tages ohne Erklärung verschwindet. Alles, was er hinterlässt, ist ein kurzer Brief von einundachtzig Worten. Nate ist in ihre Heimatstadt zurückgekehrt – an jenen Ort, an dem vor vielen Jahren ihr Sohn spurlos verschwand. Ein tragischer Verlust, der Chloes und Nates Leben für immer veränderte und den auch ihr neues Leben und ihre gemeinsame Buchhandlung nicht heilen konnten. Bergen diese einundachtzig Worte die Chance für Chloe, die Vergangenheit endlich zu klären und ihre Liebe zu Nate wiederzufinden?

Meine Meinung: 

Am Anfang bin ich trotz des vielversprechenden Klappentextes zunächst einmal nicht richtig warm geworden mit diesem Buch, sehr bald wurde ich aber von der Geschichte in ihren Bann gezogen. 

Chloe und Nate führe gemeinsame eine Buchhandlung bis Nate eines Tages  in seine Heimatstadt verschwindet und bloß eine Nachricht bestehend aus einundachtzig Worten hinterlässt. So rätselhaft wie Nates ominöse Nachricht ist auch das ganze Buch. Der Schreibstil ist allerdings sehr geheimnisvoll und mit vielen Andeutungen gespickt die erst im Laufe der Geschichte zu einem ganzen verschmelzen. Der Leser wird direkt zu Beginn in die Geschichte hineingeworfen, das oft übliche „Geplänkel“ am Anfang des Buches wurde hier einfach mal übersprungen. (Das gefällt mir übrigens persönlich sehr gut, aber das ist wahrscheinlich wie alles andere auch Geschmacksache.)

„Einundachtzig Worte“ ist kein Roman für zwischendurch, denn obwohl er sich flüssig lesen lässt hat der Plot etwas sehr schwermütiges, vielleicht sogar trauriges. Trotzdem reißt einen dieses Buch einfach mit. Durch viele, viele Rückblenden, die den größten Teil des Buches ausmachen, bekommt der Leser nach und ach Zugang zur kompletten Wahrheit. Diese Wahrheit ist noch viel vielschichtiger und realer als sie zunächst scheint.

Die Personen in „Einundachtzig Worte“ sind genau so vielschichtig und facettenreich wie der Plot. Der Charakter der Chloe hat mir nicht von Beginn an gefallen, ich fand sie zunächst unsympathisch und kühl und erst nach und nach bin ich mit ihr aufgetaut. Je mehr ich über sie und ihre steinige Vergangenheit erfahren habe, desto mehr konnte ich sie verstehen.

Fazit:

Ich gebe „Einundachtzig Worte“ 4 funkelnde Sterne und eine klare Leseempfehlung. Sehr gefühlvoll beschreibt Elizabeth Joy Arnold Chloes und Nates Gesichte die einen so schnell nicht wieder los lassen wird.

 

4

 

Vielen herzlichen Dank an den „Diana Verlag“ für dieses Rezensionsexemplar.


 

 

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