(Rezension) Ein verlorener Sieg von Dominik Seiberth

Jonathan Weitzäcker ermittelt wieder! Ein blutverschmierter Jugendlicher kniet neben der grausam zugerichteten Leiche seiner Mutter. In der Hand hält er die Tatwaffe: ein grobschlächtiges Fleischermesser. Ist der Vierzehnjährige ein Mörder? Als Hauptkommissar Jonathan Weitzäcker die Ermittlungen aufnimmt, scheinen alle Indizien dafürzusprechen, doch je länger er sich mit dem Fall beschäftigt, desto mehr Ungereimtheiten tauchen auf. Schon bald muss er sich der Frage stellen, wie viel ein Mensch verkraften kann, bevor er die Kontrolle verliert …

Dominik Seiberth: Ein verlorener Sieg   

12,99 € / 279 Seiten / Taschenbuch 

ISBN: 978-9963-53-316-9 / books house Verlag 

 

Meine Meinung: 

Bereits im letzten August durfte ich Dominik Seiberths ersten Roman um Jonathan Weizsäcker “Ein Totes Leben” rezensieren und ich freue mich, dass er auch bei Band 2 wieder an mich gedacht hat. Vielen Dank an den bookbouse Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

“Ein verlorener Sieg” hat mir gut gefallen, es konnte mich dieses Mal aber nicht mehr ganz so mitreißen wie sein Vorgänger. Der Schreibstil des Autor gefällt mir sehr gut, er schafft es schon sehr früh eine Spannungsbogen aufzubauen der auch das ganze Buch hindurch anhält. Die große Frage des Täters wird nicht frühzeitig verraten, wird aber am Ende schlüssig und logisch aufgedröselt und entwirrt. Allgemein würde ich den Schreibstil als sehr flüssig, gut verständlich und gut lesbar beschreiben. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt und somit bekommt der Leser sowohl einen Einblick in die Ermittlungsarbeit und in den Fall selbst, als auch einen ganz privaten Einblick in Weitzsäckers Leben. Mir gefällt auch an diesem Band besonders gut, dass es sich um normale echte Menschen handelt. Eine Bodenständige reale Handlung mit nachvollziehbaren Charakteren, dazu ein Handlungsort der dem ein oder andern Leser vielleicht sogar gut bekannt ist. Eine tolle Mischung! 

4

 

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