(Rezension) Die vergessene Tochter von Tiffany Baker

Quelle: btb



Autor: Tiffany Baker
Übersetzer: Astrid Mania
Preis: € 9,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 350
ISBN: 978-3-442-74830-3
Verlag: btb
Leseprobe: Die vergessene Tochter


Inhalt:

Wenn alles in Kälte erstarrt, musst du dein Herz für andere öffnen, damit es nicht erfriert. Ein marodes Anwesen in den Wäldern von New Hampshire. Das ist alles, was Mercy und ihren Geschwistern nach dem Tod ihrer Mutter bleibt. Doch auch wenn das Geld knapp und der Winter hart ist, sie halten zusammen. Im Städtchen Titan Falls beobachtet man die Geschwister hingegen mit Argwohn. Allen voran June McAllister, denn seit Generationen sind ihre Familien verfeindet. Einzig die alte Hazel, die ein schweres Schicksal selbst zur Außenseiterin gemacht hat, gibt Mercy eine Chance. Dann erschüttert ein Unfall, bei dem ein junges Mädchen stirbt, die Stadt, und inmitten von Trauer und Anschuldigungen kommen alte Geheimnisse ans Licht.

Bewertung:

„Die vergessene Tochter“ beginnt mit einem Unfall, der das Leben aller in der Papier-Kleinstadt Titan Falls auf den Kopf stellt. Jeder kennt jeden in dieser Stadt die hauptsächlich von den Papiermühlen lebt, daher ist es nicht verwunderlich wie Nahe einem der Tod der jungen Suzie geht. Die Geschichte ist sehr detailliert und in sehr langen Sätzen beschrieben. Zu Anfang habe ich das als störend empfunden, über einen bestimmten Punkt hinweg fand ich die Schreibweise aber als sehr angenehm und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der gewählte Ort in der alle von der Papierherstellung leben hat seinen ganz eigenen Charakter. Die Bewohner kämpfen Tag täglich mit den „Nebenwirkungen“ ihrer Arbeit. Verdreckte Flüsse, stinkende Umgebungen und sogar Erkrankungen die man gerne auf die Umwelteinflüsse der Papiermühlen schiebt. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt und zwar so, das man als Leser unweigerlich immer wieder an der gleichen Stelle landet und sich die Geschichte so zusammen fügt. Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet und liebevoll auf ihre eigene Art und Weise. Man fühlt sich irgendwie dazu gehörig und jedes Mal wenn man gerade glaub, man habe das große Geheimnis gelüftet das zwischen ihnen allen steht nimmt alle doch noch mal eine ganz andere Wendung. 

Fazit:

Auf keinen Fall von den ersten Seiten abschrecken lassen, man wird für das weiter lesen mit einer wunderbar stimmungsvollen Familiengeschichte belohnt. 


Vielen lieben Dank an den btb Verlag für dieses Rezensionsexemplar!







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