(Rezension) Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch

Die Flüsse von London


  • von: Ben Aaronovitch
  • Übersetzer: Karlheinz Dürr
  • 477 Seiten (in der Taschenbuchausgabe)
  • ISBN: 978-3423213417
  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag 
  • Preis: 9,95€ im Buchhandel 
  • eine Leseprobe findet ihr beim Verlag 
  • Band 1
 
 

Inhalt

„Können Sie beweisen, dass Sie tot sind?“
 
Peter Grant ist frischgebackener Police Constable, als man ihm einen unerwarteten Karrierevorschlag macht: er soll Zauberlehrling werden, der erste in England seit fünfzig Jahren. Jetzt muss er sich mit einem Nest von Vampiren in Purlex herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin aushandeln, Leichen in Covent Garden ausgraben… Alles ziemlich anstregend. Und der Papierkram! (Quelle: Klappentext)
 
 
 
Bewertung
 
Bevor ich das Buch gelesen hatte, wusste ich nicht was mich da eigentlich erwarten sollte, genau genommen, weiß ich das auch nach dem lesen noch nicht. Urban-Fantasy nennt sich das ganze, also wenn reale und phantastische Welten ineinander übergehen oder sich zeitweise überschneiden. Zumindest habe ich das so verstanden, das Fantasy Genre ganz allgemein ist für mich Neuland. Die Geschichte an sich ist sehr vielversprechend, aber ich muss zugeben, auf den ersten Seiten hat es mich eine Menge Kraft gekostet mal aus meinen Bahnen auszubrechen und daran zu glauben das es außer Mensch und Tier noch andere Wesen auf dieser Welt gibt. Wenn man sich darauf einlassen kann, erhält man tatsächlich eine Art Harry Potter für Erwachsene mit einer guten Portion britischem Humor. Der Kriminalfall mit dem die „ganze Sache“ beginnt, rückt Zeitweise sehr in den Hintergrund und die kleinen Geschichten drum herum sind leier kaum damit verknüpft. (Das finde ich jetzt nicht besonders schlimm, für mich waren die kleinen Nebengeschichten nämlich viel spannender.) Das ganze Buch wird aus der Sicht von Police Constable Peter Grant erzählt und ich finde so ist auch der Schreibstil: frisch, jung und an den passenden Stellen leicht flapsig. Die Kapitel sind mir leider zu lang gewesen, ich lese gerne von Kapitel zu Kapitel, allerdings finde ich haben die Kapitel in diesem Buch wenig Einfluss auf die Geschichte. 

Fazit
Trotz leichter Anlaufschwierigkeiten möchte ich auch unbedingt Band 2 lesen. Es war mal was neue, etwas das nicht nach Schema F abläuft und  wo man schon am Anfang weiß, was am Ende passiert. 


Es handelt sich hier um den ersten Band einer Reihe. Bisher (Januar 2015) sind in Deutschland 4 Bänder der Reihe erhältlich. 

  1. Die Flüsse von London 
  2. Schwarzer Mond über Soho
  3. Ein Whispern unter Baker Street 
  4. Der böse Ort 




Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann hier noch mehr erfahren: Das Website Special von dtv. 

Alle wichtigen Details sowie das Cover sind der Verlagsseite www.dtv.de entnommen!

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