(Rezension) Der Ruf des Kuckucks von Robert Galbraith

Der Ruf des Kuckucks

(Quelle: Blanvalet)

  • von: Robert Galbraith 
  • Originaltitel: The Chukoo’s Calling
  • Übersetzer: Wulf Bergner, Chrisoph Göhler und Kristof Kurz
  • 656 Seiten (in der Taschenbuchausgabe)
  • ISBN: 978-3-442-38321-4
  • Verlag: Blanvalet
  • Preis: 9,99€ im Buchhandel

Inhalt:

Auftakt für Cormoran Strike & Robin – ein außergewöhnliches Ermittlerduo!Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch der Privatdetektiv ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während Strike immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert er Erschreckendes zutage und gerät selbst in große Gefahr …Ein fesselnder, einzigartiger Kriminalroman, der die Atmosphäre Londons eindrucksvoll einfängt – von der gedämpften Ruhe in den Straßen Mayfairs zu den versteckten Pubs des East Ends und dem lebhaften Treiben Sohos. „Der Ruf des Kuckucks“ ist das hochgelobte Krimidebüt von J.K. Rowling, geschrieben unter dem Pseudonym Robert Galbraith, in dem sie mit Cormoran Strike einen ungewöhnlichen Ermittler präsentiert.Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen. (Quelle: Klappentext Blanvalet) 

Bewertung

Ich habe lange gezögert bevor ich dieses Buch angefangen habe, denn ich war von dem ersten „Erwachsenen-Roman“ der J.K. Rowling sehr enttäuscht. „Der Ruf des Kuckucks“ hat aber nichts mehr mit „Ein plötzlicher Todesfall“ zu tun. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass man im Kuckuck tatsächlich irgendwie den Harry Potter Charme ohne Harry Potter findet. Der Schreibstil ähnelt sich meiner Meinung nach und ich finde die beiden Hauptprotagonisten sind sehr liebevoll ausgearbeitet worden. Kaum das man ein paar Kapitel gelesen hat, hat man Cormoran und seine Aushilfskraft schon sehr ins Herz geschlossen und man bekommt bis zum Schluss immer wieder kleine Details aus dem Privatleben der beiden die sie nur noch sympathischer machen. Auf der einen Seite glaubt man sie schon lange zu kennen und auf der nächsten wird man von ihnen überrascht und in eine ganz andere Richtung geführt. Besonders schön fand ich die Art und Weise, wie man den Leser in die Geschichte hat einsteigen lassen, ohne langes Vorgeplänkel einfach Mitten rein ins Geschehen. Überhaupt beseht das Buch zu einem großen Teil aus Dialogen und wenig Umgebungsbeschreibung. Mir persönlich gefällt das sehr gut, man ist immer irgendwie überall mit dabei. Das einzige was ich nicht so toll fand, waren die Namen über dich ich leider doch recht regelmäßig gestolpert bin. An Lula Landry hatte ich mich ja noch recht schnell gewöhnt, aber an z.B. Kieran Kolovas-Jones bin ich ständig hängen geblieben. (Gut, vielleicht sind das in Großbritannien doch recht gängige Namen und sie kommen bloß mir etwas fremd vor…) Der Fall selbst ist jedenfalls britisch und spannend und man kann tatsächlich noch bis zum Ende miträtseln ob es nun ein Selbstmord war oder doch nicht? Trotz der immer wieder eingebundenen Hinweise während der Ermittlungen endet das Buch nicht wie ich es erwartet hatte und nimmt regelmäßig eine andere Wendung. 

Mein Fazit: 
Ich für meinen Teil freue mich schon auf den nächsten Cormoran Strike Band, auch wenn er mit knapp 700 Seiten doch ein ganz schöner Brecher ist. Cormoran Strike und seine Assistentin haben für mich definitiv das Potential zu einer Serie. Ich hoffe, da kommt noch mehr…


Neugierig geworden? Hier bietet der Blanvalet Verlag auf seiner Homepage eine Leseprobe an: Leseprobe Der Ruf des Kuckucks


Alle Details zum Buch sowie das Cover sind der Verlagsseite http://www.randomhouse.de entnommen!

5 thoughts on “(Rezension) Der Ruf des Kuckucks von Robert Galbraith

  1. Hallo Rena! 🙂

    Ich bin Mitglied einer erst kürzlich gegründeten Seite ( https://bloggervernetzt.wordpress.com/about/ ), dort sammeln wir alle möglichen Rezensionen von den verschiedensten Buchblogs. Natürlich stehen wir noch ganz am Anfang, aber jeder hat ja mal klein begonnen.^^ Jedenfalls soll dieser Blog eines Tages ein ganz großes "Buchblog-Rezensionen-Netzwerk" werden. Und jedem Blogger, der dazu beiträgt, sind wir sehr dankbar! 🙂 Deswegen jetzt meine Frage an dich: Darf ich deine Rezension hier zu "Der Ruf des Kuckucks" dort verlinken? (Bzw. darf ich in Zukunft generell Rezensionen von dir dort verlinken?)

    Ganz herzliche Grüße ♥,
    Janine

  2. Hallo Janine,
    ich habe mir eure Seite gerade angesehen und würde mich sehr freuen, wenn ihr mich verlinkt. Ist eine klasse Idee. (Auch in Zukunft mache ich gerne mit.) Danke 🙂

    Viele Grüße,
    Rena

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