(Rezension) Der Galgen von Tyburn – Ben Aaronovitch

Inhalt:

Normalerweise würde ich euch den Inhalt des Buches an dieser Stelle zusammenfassen, der Inhalt des dtv Verlags trifft es aber auf den Kopf.

Der sechste Fall für Peter Grant – In seinem sechsten Fall muss der fabelhafte Peter Grant

– ein verschollenes altes Buch wiederfinden
– einen verdächtigen Todesfall auf einer Party der Reichen und Schönen Londons aufklären
– versuchen, es sich dabei nicht völlig mit Lady Ty zu verderben
– vermeiden, vom Gesichtslosen ins Jenseits befördert zu werden
– sich mit einem ganzen Haufen rauflustiger Amerikaner herumschlagen, die definitiv zu viel ›24‹ gesehen haben.

Kurz: Peter bekommt die einzigartige Gelegenheit, es sich mit alten Freunden zu verderben und sich dabei jede Menge neue Feinde zu machen. Mal vorausgesetzt, er überlebt die kommende Woche.  (Quelle: dtv Verlag )

Der Galgen von Tyburn

 

Der Galgen von Tyburn von Ben Aaronovitch  

10,95 € / 416 Seiten / Taschenbuch  

ISBN: 978-3-423-21668-5 / dtv Verlag 

 Meine Meinung: 

Der Galgen von Tyburn ist der sechste Band um den Londoner Constable Peter Grant und seinen Vorgesetzten Thomas Nightingale. Die beiden werden immer dann gerufen, wenn mal wieder irgendwo abstruser Scheiß passiert. 

Ohne große Umschweife beginnt das Buch ungefähr da, wo Band fünf geendet ist. Also einfach rein ins kalte Flusswasser und los. 

Ich finde der junge Constable Peter Grant, die Hauptfigur, hat über die verschiedenen Bände hinweg eine tolle Entwicklung durchgemacht. Vom tollpatschigen Lehrling hin zum vielversprechenden Nachwuchs Magier/Meister. Es ist deutlich zu spüren, dass er nicht nur erwachsener geworden ist, sondern auch viel strukturierter an seine Arbeit heran geht. Er muss zwar noch eine ganze Menge lernen, schafft es aber mittlerweile Nightingale seinem Meister einiges abzunehmen.

Der Geigen von Tyburn ist gespickt mit alten Bekannten, alte und neue Namen die uns nur so um die Ohren fliegen. Für mich definitiv kein Band mehr um quer in die Reihe einzusteigen. Diese Reihe macht nur dann Spaß, wenn man alle Andeutung versteht.

Der Plot an sich war für mich dieses Mal reichlich kompliziert. Ich habe etwas gebraucht, um alle losen Fäden ans richtige Ende zu setzen und das Ende lässt wirklich viel Platz für eine Fortsetzung. Mir gefällt, wie Beb Aaronovitch seine ganz eigene magische Welt ins real existierende London eingebaut hat. Es ist einfach genau die richtige Mischung an Magiern, Fee, Flüssen und was diese Reihe nicht sonst noch alles hergibt. Diese Mischung gibt einem das Gefühl, das dieser ganze „abstruse Scheiß“ wie es so schön genannt wird, wahr sein kann und ganz nebenbei unter uns lebt. 

Was mir so besonders gefällt an dieser Reihe? Ich mag die Art Humor, ich kann darüber lachen und freue mich, über die vielen kleinen Andeutung die die verschiedenen Bände immer wieder miteinander verbinden. Außerdem gefällt mir das Zusammenspiel zwischen Grant und Nightingale die Figur des Nightingale mag ich fast noch etwas mehr und ich würde mir manchmal noch mehr Präsenz wünschen.

4 thoughts on “(Rezension) Der Galgen von Tyburn – Ben Aaronovitch

  1. Hallo Rena,
    eine schöne Rezension! Ich mag die Reihe auch sehr gern und habe das Buch schon lesebereit hier. 🙂
    Ich finde die Figur des Nightingale auch klasse und finde auch, dass er gerne noch öfter auftauchen könnte.
    Liebe Grüße
    Nicole

  2. Hallo Rena,
    nach Band 2 war bei mir die Luft raus! Ich wollte ihn so, so, so gerne mögen, den Peter Grant, den viele mit Harry Potter vergleichen. Aber ich komme einfach nicht richtig ran an ihn. Es dauerte mir zu lang, bis er so richtig charakterisiert wird (wenn du sagst, dass jetzt in Band 6! zu sehen ist, welche Entwicklung er gemacht hat). Und die Fälle fand ich irgendwie zu abstrus. Konnte ihnen leider nicht so viel abgewinnen. Ich mag zwar schwarzen und britischen Humor, doch in dieser Reihe fehlt mir so der letzte Pepp.
    Mal sehen, wie lange du noch durchhalten wirst. 😉
    GlG vom monerl

  3. Hey Rena! Deine Rezension hat mir so gut gefallen, dass ich mir nun endlich „Die Flüsse von London“ mal auf meine Liste geschrieben habe! Ich liebe es wenn Kriminalfall und Magie miteinander vermischt werden und ich glaube, dass die Reihe genau das Richtige für mich ist 🙂 Also lieben Dank für das daran erinnern 🙂 #litnetzwerk
    Liebe Grüße
    Svenja (www.pantaubooks.wordpress.com

  4. Liebe Rena,

    ich kenne bisher kein Buch der Reihe, aber das Buch begegnet mir immer wieder.
    Ich sollte es jetzt gleich mal auf die Wunschliste setzen. 🙂

    Danke dir und liebe Grüße
    Ramona

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