(Rezension) Der böse Ort von Ben Aaronovitch

Quelle: dtv



Autor: Ben Aaronovitch 
Übersetzer: Christiane Blum
Preis: € 9,95 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 400 Seiten
Teil 4 der Peter Grant Reihe 
ISBN: 978-3-423-21507-7
Verlag: dtv Verlag
Leseprobe: Der böse Ort




Inhalt:

Magische Architektur in Südlondon Seltsame Dinge geschehen im Skygarden Tower, einem berüchtigten Sozialwohnblock in Südlondon. Dinge, die eine magische Anziehungskraft auf Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant ausüben. Zunächst geht es nur um ein gestohlenes altes Buch über Magie, das aus der Weißen Bibliothek zu Weimar stammt. Doch dann weitet sich der Fall rasant aus. Denn der Erbauer des Tower, Erik Stromberg, ein brillanter, wenngleich leicht gestörter Architekt, hatte sich einst in seiner Zeit am Bauhaus offenbar nicht nur mit modernem Design, sondern auch mit Magie befasst. Was erklären könnte, warum der Skygarden Tower einen unablässigen Strom von begabten Künstlern, Politikern, Drogendealern, Serienmördern und Irren hervorgebracht hat. Und warum der unheimliche gesichtslose Magier, den Peter noch in schlechtester Erinnerung hat, ein so eingehendes Interesse daran an den Tag legt … (Quelle: dtv verlag)


Bewertung: 

Auch „Der böse Ort“ besticht wieder mit trockenem, bissigem Humor und verspricht so einiges, allerdings ist die Geschichte dieses Mal hintergründig etwas dünn geraten. Peter Grant und seine Kollegin Lesley werden zu diversen verschiedenen Fällen gerufen die allesamt nichts miteinander zu tun zu haben scheinen, sich aber doch relativ früh im „Skygarden Tower“ zusammenfügen. Dieses architektonische Meisterwerk hat einiges an Magie in sich. Die Flussgötter und natürlich auch Nightingale sind wieder mit von der Partie, wenn auch in diesem Band eher aus dem Hintergrund. Peter wirkt in Band 4 deutlich erwachsener, viel weniger tolpatschig und auch nicht mehr so flapsig. Auf der ein Seite finde ich das toll und das bringt mit Sicherheit auch noch Potential für Folgebände mit sich, auf der anderen Seite aber vermisse ich als Leser das, was ich mal „jugendlicher Leichtsinn“ nennen möchte. Lesley wird mir nun endlich sympathischer und auch sie entwickelt sich merklich weiter. Insgesamt liest sich „Der böse Ort“ wieder recht flüssig und in Aaronovitch‘ sehr eigenem Stil, manchmal zwischendurch hat man allerdings das Gefühl die Geschichte plätschert nur so vor sich hin.   

Das Hörbuch zu diesem Buch ist im GoyaLit Verlag erschienen, besteht aus 3 Audio CDs und hat eine Laufzeit von 267 Minuten. Gelesen wird es wieder von Dietmar Wunder welcher einfach echt toll zu Peter Grant passt. Obwohl Peter, wie ich oben schon schreibe, Erwachsen wird, verliert die Stimmlage von Dietmar Wunder seinen Charme nicht. Dieses Hörbuch ist zwar auch leider wieder gekürzt, aber es wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal gewesen sein, das es den Weg in meine Ohren findet. 

Fazit: 

Entweder man liebt Peter und Nightingale und das von Band 1 an oder man wird sich wahrscheinlich auch mit den anderen Bänden nicht anfreunden können. Für Fans ein absolutes muss! 








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