(Rezension) Das Haus der Lady Armstrong von Andrew O’Connor

Quelle: Ullstein

Autor: Andrew O’Connor

Übersetzer: Marie Rahn
Preis: € 8,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 512
ISBN: 978-3-7645-3100-3
Verlag: Ullstein



Inhalt:

Als Lord Edward Armstrong 1840 für seine Frau Anna ein Herrenhaus errichten lässt, ist es ein Monument der Liebe. Doch der ersehnte Erbe bleibt aus, und ihre Ehe zerbricht. Ihren Nachfahren Lord Pierce und Lady Clara ergeht es nicht besser. Auch auf ihnen scheint ein Unglücksfluch zu liegen, und Clara verlässt das Haus als gebrochene Frau … Ein Jahrhundert später: Auf Anhieb hat Kate Fallon sich in das Anwesen verliebt, doch ahnt sie nicht, was sich in diesen Mauern abgespielt hat. Bis sie sich gemeinsam mit Nico Armstrong, dem letzten Erben des Hauses, auf eine Reise in die Vergangenheit begibt, in der geliebt und gehasst, betrogen und gemordet wurde. Drei Generationen lang. Wird das Haus auch Kates Leben unwiederbringlich verändern?

Bewertung:

Das Haus der Lady Armstrong beschreibt die Geschichte der Familie Armstrong über mehrere Jahrzehnte und Generationen hinweg.Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt: Buch 1 von 1840 bis 1848, Buch 2 von 1913 bis 1922 und Buch 3 von 2007 bis heute. Buch 1 hat mir am besten gefallen, es ist sehr atmosphärisch und stimmig und auch wenn man die Thematik “männlicher Erbe” schon Tausend mal gelesen/gesehen hat, fiebert man mit Anna, der ersten uns vorgestellten Lady Armstrong mit. Buch 2 hingegen war für mich nur ein platter Abklatsch der vorherigen Geschehnisse. Irgendwie kannte man schon alles, es gab nichts das einen vom Hocker gehauen hätte. Naja und dann war da noch Buch 3. Hat mir im Grunde wieder besser gefallen, allerdings häufen sich in diesem Abschnitt so viele platte Klischees und “glückliche” Zufälle das es kaum noch Real ist. 

Alles in allem finde ich die Geschichte sehr flach und die Charaktere sind nicht besonders tief ausgearbeitet. Durch die vielen Ungerechtheiten ließt es sich aber sehr flüssig und gut. Man muss einfach weiter lesen, weil man es nicht ertragen kann wie Anna und Clara von ihren Männern behandelt werden. Die Sprache ist recht einfach und die Kapitel sehr kurz. Richtig spannend wurde es leider erst im Epilog. Gerne hätte ich mehr über die familiären Zusammenhänge der einzelnen Generationen der Armstrongs erfahren, das hätte mit Sicherheit eine tolle Familiengeschichte werden können. 

Der Klappentext entspricht leider außerdem irgendwie nicht so ganz der Geschichte im Buch. In jedem Satz mindestens ein Inhaltlicher Fehler der überhaupt nichts mit dem Buch zu tun hat. 

Fazit:


Weniger Klischees und mehr Familie hätten diesem Buch durchaus gut getan. Ich hatte aber trotzdem viel Spaß beim Lesen und das ist ja wohl die Hauptsache. Das Buch bekommt von mir 3 dicke Sterne.



Vielen lieben Dank an den Ullstein Verlag für dieses Rezensionsexemplar!







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