(Rezension) Das Erbe von Carreg Cottage von Constanze Wilken

Das Erbe von Carrag Cottage Klappentext:

Die 35-jährige Lili Gray steht vor dem Nichts, als sie ihr Café in einem kleinen schottischen Küstenort schließen muss. Doch dann vermacht ihr ein Unbekannter ein altes Haus auf der Halbinsel Llyn in Nordwales. Die leicht verfallene Pilgerraststätte und der Garten an den Klippen ziehen Lili sofort in ihren Bann. Von dort blickt sie auf die Insel Bardsey, die eine unerklärliche Faszination auf sie ausübt. Aber Lilis Anwesenheit scheint jemanden zu stören, und die junge Frau ahnt nicht, wie sehr die Geschichte des Pilgerortes mit ihrer eigenen – und der des unbekannten Gönners verbunden ist …(Quelle: www.constanze-wilken.de) 

 

 

Das Erbe von Carreg Cottage von Constanze Wilken   

9,99 € / 480 Seiten / Taschenbuch

ISBN: 978-3-442-48476-8 / Goldmann Verlag

Meine Meinung: 

Nachdem Lili Gray ihr kleines Café schließen musste, erbt sie ganz unverhofft ein Cottage in einem kleinen schottischen Küstenort. Im Grunde pleite bleibt ihr nichts anderes übrig, als das Erbe und auch die etwas seltsamen Bedingungen anzunehmen und auf der Halbinsel Llyn neu anzufangen. Sie zieht in das Cottage und möchte es renovieren um es wieder für Gäste zu öffnen. 

„Das Erbe von Carreg Cottage“ wird auf mehreren Zeitebenen erzählt. Die eine beschriebt das hier und jetzt in der Lili ihr Erbe antritt und nach Wales zieht. Lili ist eine sehr sympathische aber auch schwierige Figur in diesem Roman. Sie wird von Gefühlen und Erinnerungen geleitet und angetrieben. Die andere Ebene lädt ein auf eine Reise in die Vergangenheit. Und zwar direkt zurück ins Jahr 614, eine raue und eher grobe Zeit. Diese Abschnitte fand ich für mich persönlich sehr anstrengend. Ich liebe Bücher die verschiedene Zeitebenen miteinander verbinden, aber in diesem Fall hatte ich leider oft Probleme bei dem Wechsel der Zeiten mitzukommen.  

Die Sprache der Autorin ist sehr bildlich, das gefällt mir sehr gut. Als Leser hat man förmlich den Duft der Küste in der Nase und sieht die Sonne hinter einem Felsen untergehen. Die Wortwahl zieht einfach in den Bann und man möchte wissen wie es weiter geht. Die vielen walisischen Namen können durchaus verwirren, aber dem schafft ein Glossar am Anfang des Buches Abhilfe. Diese Idee gefällt mir gut und ich habe es das ein oder andere Mal gerne genutzt. 

Obwohl ich die Geschichte bis zum Schluss sehr spannend und mystisch fand, kann ich keine absolute Leseempfehlung aussprechen. Ich könnte mir vorstellen, das sich viele andere auch an diesem Zeitenwechsel stören auch wenn beide Ebenen am Ende doch mehr zusammen gehören als ich zunächst dachte. 

Vielen herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar.   

Mehr über die Autorin: Constanze Wilken

 

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