(Rezension) Bittersweet von Miranda Beverly-Whittemore

Quelle: Suhrkamp/Insel Verlag



Autor: Miranda Beverly-Whittemore 
Übersetzer: Anke Caroline Burger
Preis: € 14,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 418 
ISBN: 978-3-458-36070-4
Verlag: Suhrkamp/Insel Taschenbuch 

 





Inhalt:

Eine perfekte Familie, zu viele perfekte Lügen.
Ev Winslow ist reich, beliebt und wunderschön. Alles, was ihre College-Zimmergenossin Mabel nicht ist. Umso mehr freut sich Mabel, als Ev sie einlädt, den Sommer mit ihr in Bittersweet zu verbringen, ihrem eigenen Ferienhäuschen auf dem Landsitz der Winslows in Vermont. Mabel genießt die windzerzausten Segeltörns, das mitternächtliche Schwimmen, Sommerfeste unterm Sternenhimmel, an dem ein Feuerwerk strahlt. Bevor sie weiß, wie ihr geschieht, hat alles, wovon sie je geträumt hat. Freunde, die erste Liebe und zum ersten Mal im Leben des Gefühl, dazuzugehören. Doch auf die unetrübten, flirrenden Tage fällt ein Schatten, als Male eine schreckliche Entdeckung macht, und sie entscheiden muss, ob sie aus dem Paradies vertrieben werden will – oder die dunklen Geheimnisse der Familie bewahrt, um endlich eine der ihren zu werden. Eine strahlende Familie, die das eigene Dunkel in den Abgrund reißen kann: Bittersweet erzählt von einer scheinbar idyllischen, glamourösen Welt und dem Wunsch einer Außenseiterin, Teil dieser Welt zu sein. Um jeden Preis. (Quelle: insel Taschenbuch) 


Bewertung:
 
Bittersweet, der Name ist hier wirklich Programm. Der Klappentext hat bei mir zunächst andere Erwartungen geweckt. Ich hatte mehr glamouröse Familiengeheimnisse und weniger amerikanische Seifenoper erwartet, wobei die Betonung hier auf Geheimnisse liegen sollte. Für mich bestehet das Buch im Grunde aus drei Teilen: Im ersten werden die Personen vorgestellt, beschrieben und man findet eine Ansammlung sämtlicher Teenager Klischees dir mir auf Anhieb einfallen. Bei den Winslows handelt es sich übrigens um eine sehr große Familie, also sehr viele Personen mit einer Menge ungewöhnlichen Namen die man dort kennen lernt. Der zweite Teil beginnt eigentlich erst an der Stelle, an der Indo, Evs Tante, Mabel um einen Gefallen bittet. Sie soll für Indo etwas herausfinden und bekommt als Anreiz ein Angebot auf Grund dessen sie diese Bitte kaum ablehnen kann. Ab hier liest es sich dank der recht kurzen Kapitel sehr flüssig und locker. Kurze, knackige Kapitel auf großformatigen Seiten. Leider wird das Ende, der dritte Teil, auf sehr wenigen Seiten abgehandelt was ich sehr schade finde. Bei einem Buch von 416 Seiten hätte man für diesen Teil der Geschichte mehr als 35 Seiten dafür verwenden können. Die Auflösung die man sich zurecht gelegt hatte wird nochmal komplett umgekrempelt. Es ist nichts mehr wie es scheint. Insgesamt wirkt das Ende allerdings recht konstruiert aber nicht vorhersehbar.

Fazit:

Durch die knackigen kurzen Kapitel liest sich das Buch locker zwischendurch und wer ein Faible für außergewöhnliche Namen hat wird hier mit Sicherheit noch das ein oder andere für sich entdecken. Es ist für mich kein Buch das lange in Erinnerung bleibt, das zwischendurch ist also wörtlich zu nehmen. Ich bin trotzdem froh es gelesen zu haben, denn „Bittersweet“  hat trotz seinen Schwächen einen ganz besonderen Charme und Atmosphäre. Daher bekommt das Buch 4 Sterne. 
                   

               
Ich möchte mich beim Suhrkamp Verlag ganz herzlich für das bereit stellen dieses Rezensionsexemplares bedanken. 



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