(Rezension) Abendruh von Tess Gerritsen

Abendruh Sie sind die einzigen Überlebenden schrecklicher Familientragödien. Erst wurden ihre Eltern und dann obendrein ihre Pflegefamilien brutal ermordet. In Abendruh, einem Internat in der Abgeschiedenheit Maines, sollen sie ihre Sicherheit wiedergewinnen und in ein normales Leben zurückfinden. Doch obwohl die Schule hermetisch gesichert ist, kommt es zu höchst beunruhigenden Vorfällen, und drei Jugendliche bangen um ihr Leben. Maura Isles, die eine persönliche Verbindung zu Abendruh hat, ist vor Ort, als die Bedrohung eskaliert …

 

 

 

 

 

 

 

 

Tess Gerritsen: Abendruh (Rizzoli&Isles Reihe Band 11)      
9,99 € / 412 Seiten 
978-3-442-37483-0
Taschenbuch
blanvalet Verlag 
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Meine Meinung: 

„Abendruh“ kann man auch lesen wenn man mal ein oder zwei Bände der Rizzoli & Isles Reihe übersprungen hat, dann muss man allerdings damit rechnen, dass man Anspielungen nicht versteht oder man sich zwischendurch fragt wer denn nun eigentlich Person XY ist, der offensichtlich kein neu eingeführter Charakter ist.

Die Hauptcharaktere Maura Isles und Jane Rizzoli finde ich sehr gelungen. Zwei starke weibliche Persönlichkeiten die eine Menge verbindet. Scheinbar ist im Vorgänger Band irgendetwas zwischen Maura und Jane vorgefallen, dass sich zur Zeit etwas auf das Zusammenspiel zwischen den beiden auswirkt. Oberflächlich alles beim alten schwelt da unterschwellig irgendetwas vor sich hin. Da ich „Grabesstille“ aber übersprungen habe, kann ich leider nicht sagen worum es da eigentlich genau geht.

Die Schüler des Internats Abendruh finde ich sehr gelungen, viele verschiedene Persönlichkeiten die alle ein und das selbe Schicksal verbindet: sie alle haben in ihrem jungen Leben schon schreckliche Verluste erlitten. Obwohl viele von ihnen noch immer traumatiesiert sind, bleiben doch die ganz normalen und realen Teenager Zickereien nicht aus.

Der Plot gefällt mir im Grunde sehr gut auch wenn ich zwischendurch nicht immer wusste in welche Richtung es nun gehen soll. Zwischen Thriller und leicht mysteriös weist „Abendruh“ viele Facetten auf die sich einem erst erschließen, wenn man geduldig bis zum Ende gelesen hat.

Das Cover passt, im Gegensatz zu einigen der anderen Bände dieses Mal wirklich gut. Das wird man nicht von Anfang an erkennen, aber ungefähr ab der Hälfte bekommt die Abbildung endlich einen Sinn.

Fazit:

Wer Band 9 „Totengrund“ mochte, der wird auch Band 11 „Abendruh“ mögen. Zum einen haben wir in diesem Band die Ehre Julian noch ein wenig mehr kennen zu lernen und zum anderen bringt dieser erneut eine ganz neue Seite an Maura Isles zum Vorschein. Unbedingt lesen! Trotzdem kann ich “Abendruh” nur 4 Sterne geben, weil mir z.B. “Totengrund” besser gefallen hat.

4

Ich möchte an dieser Stelle dem “blanvalet” Verlag für dieses Rezensionsexemplar danken. Vielen Dank für die tollen Lesestunden!

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