Wieso ich mir dieses Jahr kein Leseziel gesetzt habe

Wieso ich  mir dieses Jahr kein Leseziel gesetzt habe 

Als treue Buchblog Leser kennt ihr sie bestimmt, diese “X Bücher in 2017” Ziele… 

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Ich habe mich nun entschieden, mir dieses Jahr kein Ziel zu setzen. Lesen ist für mich mehr als ein Hobby, es ist für mich wie eine kleine Flucht in andere Welten. Lesen ist etwas wunderbares und vor allem verschafft mir Lesen Ruhe und Entspannung. Wieso also sollte ich mir selbst Stress machen indem ich permanent im Hinterkopf habe “Aber du musst noch 234.365 Bücher lesen dieses Jahr!” Daher habe ich mir vorgenommen mir dieses Jahr weder ein Zeil zu setzen noch bei irgendwelchen Chellenges mitzumachen. Versteht das nicht falsch, ich bin nicht grundsätzlich dagegen. Es gibt tolle Challenges da draußen die mit viel Liebe zum Details ausgearbeitet sind. Das ist nur für mich nicht das passende. Ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr ganz entspannt das zu lesen worauf ich Lust habe. So viel ich möchte und wann ich möchte.  

Wie haltet ihr das? Setzt ihr euch Ziele und mögt ihr gerne Challenges? 

6 thoughts on “Wieso ich mir dieses Jahr kein Leseziel gesetzt habe

  1. Dass Challenges und die Zielsetzung eine bestimmte Anzahl von Büchern zu lesen, setzt auch mich sehr unter Druck. Zum Glück fällt mir das regelmäßig auf und ich erinnere mich wieder daran, wie wichtig mir das Lesen ist und mir wird klar, dass ich mir das nicht durch diese Dinge kaputt machen lassen werde.
    Kein passendes Buch in diesem Monat für die Challenge gelesen? Egal, vielleicht beim nächsten Mal und wenn nicht ist es auch nicht schlimm.
    Bücher abbrechen, obwohl die dann nicht mehr für mein Zeil eintragen kann? Egal! Lies nur das was dir Spaß macht. Das Ziel bedeutet nicht so viel wie du glaubst. Es soll nur ein ansporn sein, kein Zwang.
    Genau das ist meine Einstellung 😀 ch kann auber sehr gut verstehen, dass sich immer mehr gegen die Ziele (& Challenges) entscheiden.
    Lg,
    Leana

  2. Wenn dich sowas unter Druck setzt, ist es auf jeden Fall die richtige Entscheidung, es zu lassen. Mich motiviert das eher und ich entscheide mich dann öfter mal fürs lesen statt für andere Dinge, die ich im nachhinein vielleicht als Zeitverschwendung ansehe (*hust* YouTube). Wenn ich hinter meinem Ziel liege, finde ich das aber auch nicht schlimm und ich kann auch damit leben, wenn ich es am Ende des Jahres nicht erreiche. Für mich ist das also kein Stress. Aber ich kann deine Entscheidung gut verstehen, das habe ich jetzt schon häufiger gehört.

  3. Hallo Rena,
    ich liebe Challenges, aber setze mir keine Leseziele. Leseziele würden mich auch unter Druck setzen und darauf habe ich keine Lust. Ich lese, wenn ich Lust habe und ich fasse auch mal 2 oder 3 Wochen lang kein Buch an, wenn ich keine Lust zum lesen habe.
    Challenges mache ich mit, aber nicht so, dass ich meine Bücher danach aussuche, sondern so rum, dass ich bei jeder geschriebenen rezension schaue, ob es vielleicht zu einer Challenge passt. Meistens schaffe ich die Challenges deswegen auch nicht, aber das stört mich nicht.
    LG
    Yvonne

  4. Hallo Rena,

    um ehrlich zu sein habe ich mir noch nie ein Leseziel gesetzt und bei Challenges mache ich auch fast nie mit, genau aus den Gründen, die du genannt hast. Ich mag mich nicht unter Druck setzen und was bedeutet es schon, eine bestimmte Anzahl Bücher gelesen zu haben?! Manchmal sind es auch bei mir jobbedingt mal mehr und mal weniger 🙂

    Liebe Grüße
    Desiree

  5. Hallo Desiree,
    du hast einen sehr guten Punkt angesprochen. Es ist doch wirklich völlig egal ob man nun 100 Bücher gelesen hat jedes aber nur 140 Seiten hat oder ob man nur 20 liest, diese aber dicke Romane wäre. Und überhaupt, ich finde man kann das überhaupt nicht vergleichen. Jeder hat sein eigenes Tempo und jeder hat seine eigenen Lesegewohnheiten.

    Übrigens seit dem ich lese was und wann ich möchte, lese ich automatisch mehr weil ich aus Spaß lese und nicht weil ich ja noch eins lesen ‘muss’.

    Liebe Grüße,
    Rena

  6. Hallo Jacquy,
    ja das Internet bzw. Smartphones sind ein wirklicher Zeitfresser wenn es ums Lesen geht. Kennen wir glaube ich alle. Mal eben bei Facebook schauen und schon ist man 5 Mal falsch abgebogen und das Lesen längst vergessen.

    Wie unten erwähnt fahre ich ohne diesen unsichtbaren Druck sehr gut. Ich lese mehr und Dinge die ich sonst nicht gelesen hätte weil ich ja sonst noch etwas anderes hätte lesen ‘müssen’.

    Viele liebe Grüße,
    Rena

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