(Rezension) Die Geschenke meiner Mutter von Cecilie Enger

 

Die Geschenke meiner Mutter

Quelle: Penguin Verlag

Die Geschenke meiner Mutter von Cecilie Enger  

Autobiografisch gefärbter Roman – eine Tochter über die Vergänglichkeit, die Kraft der Familie und die Liebe zu ihrer Mutter

Schon lange fürchtete Cecilie sich vor diesem Tag: ihre an Alzheimer erkrankte Mutter kommt nicht mehr allein zurecht und muss ins Pflegeheim. Beim Ausräumen des Elternhauses findet die Tochter in einer Schublade ein Bündel Zettel, auf denen die Mutter über vierzig Jahre gewissenhaft alle Weihnachtsgeschenke notiert hat, die in der Familie ausgetauscht wurden. An diese umsichtig ausgewählten Gaben sind Cecilies Erinnerungen an geliebte Menschen geknüpft, deren Leben aus der Vergangenheit auftauchen – und so erzählt der Roman die wechselvolle Geschichte einer bürgerlichen Familie über ein Jahrhundert.

Ein selten schönes, Trost spendendes Buch über die Vergänglichkeit, über die Liebe einer Tochter zu ihrer Mutter, die Kraft der Familie und über die Freude, die Schenken bereitet.

 

 Die Geschenke meiner Mutter von Cecilie Enger           

10 € / 272 Seiten  / Paperback

ISBN: 978-3-328-10019-5 / Penguin Verlag

 Meine Meinung: 

 

„Die Geschenke meiner Mutter“ erzählt wie die Protagonistin ihr Elternhaus ausräumt da ihre Mutter an Demenz erkrankt in einem Altersheim lebt. Während dessen findet sie eine Liste auf der ihre Mutter ganz akribisch jedes einzelne gemachte und bekommene Weihnachtsgeschenk notiert hat. 

Die Autorin schafft es ihre doch eher langatmige Geschichte in einer wunderbar detailreich blumigen Sprache zu erzählen und lässt damit die Weihnachten vergangener Jahre wieder lebendig werden. Die Grenzen zwischen Autobiographie und Fiktion verschwimmen während des Lesens zunehmend und der eh schon kaum vorhandene Handlungsbogen fällt zum Ende hin weiter ab. 

Auch wenn mich die Handlung nicht vollständig überzeugen kann, so konnte es doch die unausgesprochene Botschaft die konsequent im Hintergrund mitschwingt. Dieses Buch regt zum nachdenken an, über sich selbst, das Verhältnis zu Familie und ganz besonders zu unseren kranken und/oder alten Mitmenschen. Gerade aber auch der Bezug zu Weihnachten fand in entsprechender Zeit seinen Anknüpfpunkt. 

Von mir gibt es eine bedingte Leseempfehlung. Die Botschaft, also das was ich glaube das uns das Buch mitteilen möchte gefällt mir sehr gut. An der Handlung hätte man vielleicht noch etwas machen können. 

3 

Vielen Dank an den Penguin Verlag für dieses Rezensionsexemplar. 

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