(Rezension) Das Geheimnis von Benwick Castle (Stableford 2) von Rob Reef

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Das Geheimnis von Benwick Castle von Rob Reef  

EIN STABLEFORD-KRIMI AUS SCHOTTLAND

Schottland 1937: Sir Alasdair Benwick, Hausherr einer im Rannoch Moor gelegenen Burg, ist verschwunden. Er wollte seine Anwälte in Glasgow aufsuchen, doch auf dem Weg dorthin verliert sich seine Spur.

Da die Polizei keinen Anhaltspunkt für ein Verbrechen findet und folglich keine Ermittlungen aufnimmt, bittet Sir Alasdairs Bruder Adrian den Detektiv John Stableford um Hilfe. Dieser sagt zu und macht sich gemeinsam mit seiner Frau Harriet, Dr. Holmes und dessen neuester Eroberung Lady Penelope auf den Weg in die schottischen Highlands.

 

Das Geheimnis von Fenwick Castle von Rob Reef (Stableford Reihe Teil 2)          

12 € / 272 Seiten  / Paperback

ISBN: 978-3-940258-60-1 / Dryas Verlag 

 Meine Meinung: 

Stableford die zweite 

Nachdem mir Band 1 der Stableford Reihe von Rob Reef schon gut gefallen hat, wollte ich natürlich auch den nächsten Teil lesen. 
Der Schreibstil der Geschichte hat mir wieder gut gefallen. Der Text liest sich sehr flüssig und man ist direkt von Anfang an Mitten drin und findet sich schnell ein. Die Stimmung in diesem Band ist leicht mystisch, dunkel und britisch. Der Autor schreibt sehr detailreich und bildhaft. Beschreibungen der Landschaft wirken sehr real und atemberaubend. 

Die Charaktere haben mir größtenteils gut gefallen. John Stableford selbst war mir ja schon im letzten Band sehr ans Herz gewachsen und auch in „Das Geheimnis von Benwick Castle“ verliert er nicht an Sympathie. Er verkörpert für mich perfekt das Klischee eines Britischen Detektivs. Vergleiche mit Sherlock Holmes lassen hier nicht lange auf sich warten. Den Charakter seiner Frau kann ich leider noch nicht genau einschätzen, auf mich wirkt sie noch unergründlich, ich glaube aber das wird sich in Fortsetzungen noch ändern und ihr Charakter bekommt die Chance sich zu entwickeln. Gut gefallen hat mir auch, das diese Geschichte immer wieder auf Anekdoten des ersten Bandes zurückgreift ohne das der Leser etwas vermisst oder das Gefühlt hat etwas überlesen zu haben.  

Mir gefallen diese Art Krimis so gut, weil sie ohne großes Blutvergießen und Gemetzel auskommen. Einfach bloß gute schlichte Detektivarbeit und das in diesem Falle auch ohne die Hektik der aktuellen Zeit. 

 

5 

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