(Rezension) Selection von Kiera Cass (Selection Teil 1)

Klappentext: Die Chance deines Lebens? 35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Ilea heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe? (Quelle: Sauerländer Verlag)
 Kiera Cass – Selection 
€ 16,99 [D] / Hardcover /368 Seiten 
ISBN: 978-3-7373-6188-0
 
Meine Meinung: 

Meine Meinung? Ich liebe dieses Buch. Schade, das ich wieder mal Monate hinter her hinke. Liegt bestimmt daran, dass ich zu der Zeit dieses Genre noch nicht auf dem Schirm hatte. Nun aber zum Buch. 

Zu Beginn hat es mich sehr an die „Panem“ Reihe erinnert mit dem großen Unterschied, das die Grundstimmung in „Selection“ eher positiv ist und viel weniger drückend. 
Die Welt hat sich verändert, viele Jahre nach dem vierten Weltkrieg ist nichts mehr so wie wir es nun kennen und doch entdeckt man immer wieder Gemeinsamkeiten. Die junge America Singer rutscht eher unfreiwillig und nur um es anderen recht zu machen in das Casting in welchem Prinz Maxon seine große Liebe, die zukünftige Prinzessin von Illeá sucht. Wie sollte es auch anders sein, ausgerechnet sie wird ausgesucht und ist ab sofort eine der 35 jungen Frauen aus dem ganzen Staat die in den Palast ziehen dürfen um den Prinzen persönlich kennen zu lernen. Doch was lässt America für diese Chance zu Hause zurück? 

Das Buch ist in einem sehr jungen und flotten Schreibstil verfasst was mir sehr gut gefällt, man fliegt förmlich durch die Seiten. Was zunächst den Eindruck einer oberflächlichen Brautschau macht, macht aus Prinz Maxon’s Sicht, aus Sicherheitsgründen förmlich eingesperrt im Palast, durchaus Sinn. Auf welche Weise sollte er sonst so viele von Grund auf verschiedenen Mädchen kennen lernen die dazu noch aus den Unterschiedlichsten Verhältnissen Stammen?


Die Hauptprotagonistin war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist sehr darauf bedacht mit allem was sie tut ihrer Familie zu helfen und hat ein ganz besonders herzliches Verhältnis zu ihrer kleinen Schwester. Von ihr wird sie aus tiefstem Herzen bewundert und beide finden hier oft die Nähe und Wärme, die ihre Mutter ihnen nicht geben kann. America Singer ist nicht Fehlerlos und gerade das ist ihre große Stärke, denn sie geht sehr offen und ehrlich mit ihren Fehlern und Ansichten um. Ist das vielleicht das, was Prinz Maxon sucht?


Aber auch die anderen Charaktere wachsen einem ans Herz, allem voran aber die Königsfamilie. Je weniger Mädchen sich im Palast aufhalten, desto liebenswürdiger werden Prinz Maxon und seine Eltern. 


Das Cover finde ich einfach toll, für mich zeigt es America in ihrem viel erwähntem blauen Kleid, inmitten von Spiegeln. Denn genau so facettenreich und unentschlossen habe ich America das ganze Buch über wahrgenommen. 
 
Fazit: 

Einerseits schade das ich es jetzt erst entdeckt habe. Auf der anderen Seite mein Glück, so kann ich nun bis Band 4 in einem durchlesen. Für mich endlich mal wieder eine Reihe die mich sehr fasziniert, vor allem aber der Hintergrund und das Leben in dieser nennen wir es mal Dystopie haben es mir angetan.   
 

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Was ich als nächstes lese?

Was ich als nächstes lese? 
Passagier 23 von Sebastian Fitzek 
Das fremde Mädchen von Katherine Webb 
Girl on the train von Paula Hawkins 
Das Haus der Lady Armstrong von Andrew O’Connor 
Maggie und die Stadt der Diebe von Patrick Hertweck 

Neuzugang 07.07.2015

Gestern hatte ich einen schönen Neuzugang in meinem Briefkasten, ein Rezensionexemplar von „Die vergessene Tochter“ von Tiffany Baker, der Inhalt verspricht schon mal viel: 

„Wenn alles in Kälte erstarrt, musst du dein Herz für andere öffnen, damit es nicht erfriert. Ein marodes Anwesen in den Wäldern von New Hampshire. Das ist alles, was Mercy und ihren Geschwistern nach dem Tod ihrer Mutter bleibt. Doch auch wenn das Geld knapp und der Winter hart ist, sie halten zusammen. Im Städtchen Titan Falls beobachtet man die Geschwister hingegen mit Argwohn. Allen voran June McAllister, denn seit Generationen sind ihre Familien verfeindet. Einzig die alte Hazel, die ein schweres Schicksal selbst zur Außenseiterin gemacht hat, gibt Mercy eine Chance. Dann erschüttert ein Unfall, bei dem ein junges Mädchen stirbt, die Stadt, und inmitten von Trauer und Anschuldigungen kommen alte Geheimnisse ans Licht.“ (Quelle: btb)

Vielen Lieben Dank an den btb Verlag für das Rezensionsexemplar! 

Warum es hier so still ist und wie es weiter geht

Vielleicht ist dem ein oder anderen aufgefallen, das es hier die letzten zwei Wochen sehr ruhig geworden ist. Das liegt nicht etwa daran, dass ich keine Lust mehr aufs bloggen habe oder noch schlimmer, nicht mehr lese. Ich habe in letzer Zeit viel schöne Bücher gelesen und auch einige tolle Hörbücher gehört, bloß komme ich bei meinen beiden letzten Neuzugängen nicht mehr zum schreiben. Eigentlich wollte ich nach „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes schon lange den „Der Seidenspinner“ von Robert Galbraith lesen, welcher mit 672 Seiten ja schon nicht der dünnste ist. Tja und dann kam mir „Eis und Stein“ von Diana Gabaldon dazwischen. Vielleicht auch besser bekannt als die Highland Saga oder Outlander,

ich gebe zu ich wurde von der VOX Serie „Outlander“ infiziert, aber da werde ich im Moment nicht die einzige sein. Wahrscheinlich auch nicht das schlechtestes das ich jetzt erst darauf gestoßen bin, denn Anfang Mai ist eine überarbeitete ungekürzte Deutsche Ausgabe im Knaur Verlag erscheinen. Ganze 336 Seiten mehr als in der deutschen Erstausgabe, ich hoffe das macht auch ganze 336 Seiten mehr Spaß. Die Leseprobe hat mich auf jeden Fall dazu gebracht unbedingt weiter lesen zu wollen, ich hoffe der Rest bleibt so stark wie der Anfang und ich stolpere zum Ende hin nicht über die vielen schottischen Namen. 

Die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier

Quelle: arena Verlag

Ich habe meinen Lese-Fahrplan über die Osterfeiertage spontan etwas verändert und mich dazu entschieden, erst einmal die Edelstein Trilogie von Kerstin Gier zu lesen, bevor ich mich weiter an die Abingdon Hall Reihe wage. Diesen echt tollen Schuber habe ich am Wochenende in meiner Lieblingsbuchhandlung entdeckt und konnte nicht widerstehen. 
Den ersten Band, Rubinrot, habe ich schon fast durch und ich muss sagen, es liest sich toll, total flüssig und es ist echt spannend. Gut, eigentlich ist das ja so gar nicht mehr an meine Altersklasse gerichtet, aber die Idee die dahinter steckt finde ich absolut fesselnd. Mehr dazu in ein paar Tagen, hier…