Happy Birthday analog 2.0

Heute wird mein Blog schon 1 Jahr alt und ich kann seit meinem Blog Umzug im Januar auf insgesamt 11 online Rezensionen, viele viele Besucher und auch jede Menge Bastelarbeit zurückblicken. 

An dieser Stelle möchte ich mich aber auch endlich einmal bei allen bedanken, die mir bisher schon so oft mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. 

Ich hoffe, das ihr (meine Leser) mindestens genau soviel Spaß beim Lesen meines Blogs habt, wie ich während ich ihn schreibe.  

(Rezension) Der Hobbit von J.R.R. Tolkien

Der HobbitDer Hobbit

  • von: J.R.R. Tolkien
  • übersetzt von: Wolfgang Krege (Orig.: The Hobbit or There and Back Again)
  • 382 Seiten (in der Printausgaben)
  • ISBN: 978-3-608-93818-0
  • Verlag: Klett-Cotta Verlag
  • Leseprobe (beim Verlag)

Zusammenfassung zu “Der Hobbit”:

Es geht um einen Zauberer, 12 Zwerge, einen Hobbit und eine wunderbare Freundschaft.
In diesem Buch geht es um Bilbo Beutlin, einen Hobbit aus dem ruhigen beschaulichen Auenland. Doch sein gemütliches Leben ist zu Ende als der Zauberer Gandalf ihn mit auf ein Abenteuer nehmen möchte. Mit von der Partie sind zwölf Zwerge die ihre Heimat, den von dem Drachen Smaug besetzten Berg Erebor, wieder zurück erobern wollen. Sie versprechen Bilbo für seine Hilfe den vierzehnten Teil des riesigen Zwergen-Schatzes, doch wie sollen sie Smaug bezwingen?  Schon auf dem Weg dorthin begegnen ihnen viele Gefahren und Kreaturen, allerdings finden sie auf ihrem Weg nicht nur eine große Freundschaft…
Bewertung:
Ich habe den “Hobbit” nun mehrfach gelesen und auch das passende Hörbuch gehört und es wird einfach nie langweilig. Gerade die ersten Kapitel in denen Bilbo die Zwerge ungewollt beköstigt und als Gandalf hinzukommt, ist es irgendwie wie nach Hause kommen. Man sitzt mit ihnen um den großen Esstisch und hört ihre alten Geschichten und Sagen . Tja, und wenn man einmal in der Geschichte drin ist muss man einfach weiter lesen um zu wissen wie es mit Bilbo und seinen Freunden weiter geht. Trotz vieler Änderungen im laufe der Jahre ist das Buch immer noch irgendwie ein Kinderbuch (wobei man darüber auch streiten kann) Die Sprache ist sehr einfach und Schnörkellos was einen aber auch leicht und flüssig lesen lässt. “Der Hobbit” ist bei weitem nicht so düster und ausschweifend wie “Der Herr der Ringe”, aber wie ich finde, sehr liebevoll erzählt.
Für die einen der Hintergrund zu “Der Herr der Ringe” für die anderen ein Fantasy Klassiker. Für mich ganz einfach eine wundervolle Erinnerung an viele viele gemütliche Lesestunden. Absolute Kaufempfehlung.

Gastbeitrag zum Thema Filofax: Analogien

Heute mal ein Gastbeitrag von einem lieben analogen sowie digitalen Freund, der mein Projekt des Digitalen Daseins einfach mal umgedreht hat…
Den Link zu meinem Projekt findet ihr hier und den Weg zu seinem Blog Palmengarten17 findet ihr hier. Wir freuen uns auf eure Kommentare. Also, nur zu….

Analogien

So, heute also mal ein Gastbeitrag, weil das eigentlich gar nicht mein Thema ist. Aber man muss sich auch mal neuen Dingen zuwenden, oder eben auch mal alten.
“Filofaxing” ist das Stichwort. Was steckt da hinter? Der unglaublich geile Anglizismus für das deutsche Unwort “kalendern”.
Lasst den Duden ruhig stecken, das steht da nicht drin.

Es gibt Leute, die organisieren ihren Alltag mit technischen Hilfsmitteln. Das kann ein Staubsauger sein, einGehstock,Swetlana aus der Ukraine oder eben ein Kalender für die wichtigen und weniger wichtigen Termine. Das kannst Du auch hab ich mir gedacht, und weil es für die osteuropäische Haushaltshilfe nicht gereicht hat, hab ich mir einen Kalender gekauft.Naja, eigentlich war er ein Werbegeschenk, aber von vorn.
Zeitreise
Wir reisen dafür erst mal zurück ins Jahr 2001. Ich hatte grade meinen Schulabschluss gemacht und irgendwie keine Lust zum arbeiten, also gings auf die weiterführende Schule zum Abitur. So als Abiturient fühlt man sich ja schon halb wie ein Student, da muss man den komplizierteren und überaus stressigen Alltag gut organisieren, um den Überblick zu behalten.
Partys, Klausuren und natürlich die Frage, für wann man sich mit welchem Mädchen verabredet hatte, erforderten schon eine gewisse Organisation. Mein damaliges Handy war mit dem Klassiker Snake bereits am Ende der technischen Möglichkeiten, eine Kalenderfunktion hatten nur die hochpreisigen Business-Handys, mit Farbdisplay und so nem schicki-micki.
Und just zu der Zeit flatterte uns als Werbegeschenk eines Werkzeug-Großhandels ein schwarzer Ringbuchorganizer in der Größe Personal ins Haus, welchen ich also sofort an mich nahm. Unterteilt in fünf Register bot er neben dem Kalender diverse to-do-Listen, Projektplanungsvorlagen und andere Dinge, die mich den Schulalltag leichter organisieren ließen. Abgerundet wurde das Angebot durch einen Adressen-Teil, was nicht zuletzt für die Sache mit den Dates ganz praktisch war.
Das Ding machte seinen Job sehr gut, und so kaufte ich bis zum Ende meiner Ausbildung – insgesamt bis 2009 – fleißig jedes Jahr eine neue Kalendereinlage und organisierte und plante so vor mich hin.
Meist im klassischen “Eine Woche auf einer Doppelseite”-Design, darüber machte ich mir aber nie wirklich Gedanken. War halt so.
Und dann kam das Handy
Das war mittlerweile so weit, dass es das alles viel besser, schneller und schicker konnte als der olle Papierkalender, es konnte Termine selbstständig automatisch wiederholen und vor allem konnte es mich an Dinge erinnern, indem es mir so penetrant auf den Keks ging, bis ich die offenen to-do-punkte erledigt hatte. Oder zumindest dem Handy gegenüber behauptet habe, sie wären erledigt.
Papier ist ja bekanntlich geduldig, und so schlummerte die unbearbeitete to-do-liste im personal-Format meist ganz entspannt hinter dem entsprechenden Reiter im Ringbuch, wo sie von sechs kräftigen Metallhaken daran gehindert wurde, sich bemerkbar zu machen. Aus diesem Gefängnis wurde sie meist eher befreit, um neue Punkte hinzuzufügen, als dass man sie mit einer Vollzugsmeldung am oberen Ende gekürzt hätte.
Entspannter ist das schon, effektiver aber absolut nicht.
Zurück nach 2014
Nun also zurück zur Natur, back to the roots, kurz, es wird wieder analog. Wie kommts?
Schuld ist im Prinzip die Betreiberin dieses netten kleinen Analog-2.0-Blogs, die sich, wie man hier ja lesen kann, irgendwann mal dazu entschieden hat, auf das ganze Papierplanerpaket zu verzichten und alles digital zu organisieren. Könnte gut sein, dass ich an diesem Projekt nicht ganz unschuldig bin. Die junge Dame ist allerdings auch die einzige Person auf diesem Planeten, mit der ich mich quasi täglich über sein oder nicht sein eines derart profanen Alltagsgegenstandes wie nem Kalender unterhalten kann ohne dass es langweilig würde.
Und das mache ich jetzt mal andersrum, ich steige vom Hosentaschenformat meines Samsung S3 wieder um auf das personal-Ringbuch vom Werkzeughandel. Also erst mal das alte Ding heraus gesucht und aufgeräumt. Fast alles entsorgt und eine neue Kalendereinlage rein. Die Umgewöhnung fiel erstaunlich leicht, was wohl daran liegen mag, dass keine Worterkennung besser wäre als das Schreiben mit Papier und Stift. Anfangs fehlte es dafür sehr an der Übersichtlichkeit, denn im Handy gibt es ja verschiedene Arten von Terminen die man eintragen kann. Geburtstage, die automatisch bis 2099 jährlich wiederholt werden, immer in der Hoffnung, der Protagonist lebt so lange, oder zumindest länger als das Handy. Aufgaben, die man abhaken muss oder eben einfache Einträge mit und ohne Uhrzeit.
Analog sieht das etwas anders aus, vor allem aber auch deshalb, weil ich nicht so eineBasteltante bin. Ich markiere verschiedene Termine nicht in tausend Farben oder klebe bunte Post-Its auf jede Seite. Als Mann habe ich genau einen Stift, und damit schreibe ich halt oder lasse es sein. Die Lösung waren kleine Symbole vor jedem Eintrag. Einen Stern für einen Geburtstag, ein Quadrat für eine Aufgabe (zum abhaken) oder eben eine Uhrzeit für einen Termin. Da ich nicht für jeden Eintrag einen festen Tag oder Termin hätte, überzeugt die aktuelle Einlage (eine Woche auf einer Doppelseite) durch ein zusätzliches Feld “diese Woche”. Das passt mir gut, da es für viele Dinge dann doch egal ist, ob ich sie Dienstag oder Donnerstag mache. Auch die Funktion “ohnehin überfällige Termine durch einfaches Umblättern sonntags vergessen” gefällt mir prima. Da bei mir zusätzlich der praktische Nutzen deutlich überdesignertechnischen Firlefanz geht, ist durch einfaches streichen oder diverse Striche und Pfeile auch das Verschieben einesTermines kein großer Akt. Über den optischen Wert dieser Vorgehensweise mag die Nachwelt entscheiden. Was mir zu Anfang jedoch besonders fehlte, war eine gewisse Flexibilität der Übersicht. Konnte ich noch beim Handy problemlos zwischen Tag, Woche und Monat umschalten, bleibt einem in der analogen Version nur das ständige Umblättern. Aber auch hierfür gibt es eine Lösung:
Die Reiter der Apokalypse
Das aktuelle Setting ist durch einfache Reiter unterteilt; zunächst eröffnet sich dem Betrachter ein Blick auf die aktuelle Woche, wie schon erwähnt auf einer Doppelseite. Der folgen sinnigerweise die restlichen Wochen des Jahres.  Hinter dem nächsten Register wartet zunächst ein Faltblatt mit der kompletten Jahresübersicht, gefolgt von der Monat-auf-Doppelseite-Übersicht. Die aktuellen Termine finden sich hierbei im vorderen Wochenteil, die Jahresübersicht hingegen beinhaltet die Urlaubsplanung, Geburtstage und natürlich die Übersicht, wann welche Mülltonne raus muss. Für die Monatsübersicht muss ich mir noch etwas sinnvolles einfallen lassen. Aber Hauptsache, ich hab sie erst mal.
Abgerundet wird das Gesamtangebot durch Formblätter für to do listen, Projektplanungen und einfach liniertes Papier, jeweils hinter einem separaten Reiter.
Der alte Adressteil wurde abgeschafft, das geht dann doch im Handy deutlich schöner.
Wie lebt es sich so damit?
Erstaunlich einfach. Das Ding wohnt jetzt in meinerArbeitstasche und reist täglich mit mir ins Büro und wieder nach Hause. Es liegt morgens auf demFrühstückstisch, wenn ich den Tag oder die Woche plane, ist dabei wenn ich meinenEinkaufszettel schreibe, es liegt abends bei mir auf dem Sofa wenn ich spontan irgendeine Idee habe und es liegt im Büro auf dem Schreibtisch, wenn ich von dort aus einen Termin vereinbare. Klar, es kann mich nicht an Dinge erinnern und es synchronisiert sich auch nicht mit irgendwas. Dazu kommt das logistische Problem, immer noch etwas zusätzlich herumtragen zu müssen. Aber mit den unterschiedlichsten Einlagen und Reitern ist es übersichtlicher als jedeApp, ich habe Dinge schneller gefunden und auch schneller eingetragen. Vor allem, wenn man das Telefon grade am Ohr hat, den Termin zu vereinbaren, den man grade eintragen will.
Und was bleibt?
Am Ende die Erkenntnis, dass man diese Dinge alle mit dem Handy schön digital machen kann. Aber nicht muss. Im Gegenteil, in vielerlei Hinsicht wird das Papier dem Silizium auch langfristig überlegen bleiben. Der gute alte Ringbuchplaner bleibt jedenfalls jetzt in Betrieb. Neben dem Digitaldingsbums.
Veröffentlicht in 2014

(Rezension) Ich.Darf.Nicht.Schlafen

Ich. Darf. Nicht. Schlafen

Ich.darf.nicht.schlafen.
  • von: S.J. Watson
  • 400 Seiten (in der Taschenbuchausgabe)
  • ISBN: 978-3596191468
  • Verlag: Fischer Verlage
  • Preis: 9,99€ im Buchhandel 
  • eine Leseprobe findet ihr beim Verlag 

Inhalt

Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst – alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit? Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt – sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben – und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann?


Bewertung
 
Ich habe dieses Buch nun ein zweites Mal gelesen, eine richtige Meinung kann ich mir allerdings immer noch nicht bilden. Das Buch schafft es gleichzeitig ein Page-Turner zu sein und ist gleichzeitig so langatmig und zieht sich in die Länge, das man es am liebsten weg legen möchte. Ich denke, dass ist dem Erzählstil in Tagebuchform verschuldet. Der Leser erfährt oder liest immer nur das was Christine gerade selber in ihrem eigenen Tagebuch liest, das zieht sich allerdings manchmal etwas in die Länge. Das ganze etwas zu straffen hätte der Geschichte vielleicht ganz gut getan. Nichts desto trotz ist das ganze eine klasse Idee, gut durchdacht und spannend. Außerdem erwarten einem im letzten drittel, wenn man es denn trotz der langen Passagen soweit geschafft hat, noch einige Wendungen die man beim besten Willen nicht erwartet. Für den Leser ist es ganz nebenbei eine sehr beklemmende Vorstellung keine eigenen Erinnerungen mehr zu haben. Denn wer sind wir ohne unsere Erinnerungen?

Alle wichtigen Details sowie das Cover sind der Verlagsseite http://www.fischerverlage.de/ entnommen!

Mein Jahresrückblick oder mein Filofax 2014

Dieses Jahr habe ich wirklich viel probiert und bin am Ende des Jahres doch wieder zu meinem alten heiß geliebten filofax zurück gekehrt. Hier mal ein vereinfachter Überblick:
  • Jan-März –  Ich habe meinen filofax mit dem alten Setup benutzt. 1DpP (ein Tag pro Seite) und eine M2P Übersicht.  (Monat auf zwei Seiten)
  • März-Mai –  Nach einem Gespräch mit einem Freund habe ich mich dazu entschieden zu testen was passiert, wenn ich alles was bisher auf Papier gemacht habe ab sofort online oder digital mache. Das ganze war nicht immer einfach, aber immerhin machbar. Mehr lest ihr hier.
  • Mai-Juli – Da bei mir ein Umzug anstand und ich wirklich viel zu planen hatte, kam es irgendwie doch recht schnell wieder dazu das ich meinen filofax wieder rausgekramt habe. Es gab einfach soviel das ich digital nicht auf die Reihe bekommen habe, auf Papier aber sehr schnell. Zu meinem “Rückfall” geht es hier.
  • August – Im August habe ich einen kleinen Ausflug in die Welt der X17 Notizbücher gewagt. Tolles System, aber beste Freunde sind wir leider nicht geworden. Rena auf Abwegen, hier.
  • September-Dezember – Ich bin wieder zu meinem filofax zurück gekehrt, dauerhaft und für alles, immer und überall.
Obwohl ich nicht mal die ganzen 12 Monate meinen filo benutzt habe, haben sich sage und schreibe 174 Blätter angesammelt. Nur was was man damit? Ich weiß, das viele ihre alten Einlagen entweder gar nicht behalten oder sie zum Beispiel in einem überschüssigen filofax aufbewahren. Das mache ich auch, während des laufenden Jahres sammle ich alles in einem alten leicht defekten Domino. (Dafür ist er noch echt toll.) Kürzlich stellte sich dann aber die Frage, was mache ich wenn 2014 rum ist und ich den Domino für ein neues Jahr brauche? Ich habe dann etwas im Internet gesurft und bin durch Zufall auf die Buchbinderinge gestoßen, die es in vielen verschiedenen Größen gibt. Ich habe mir eine Packung bestellt, 100 Stück mit einem Durchmesser von 19mm. 



Meine 174 Seiten für 2014 kann ich mit je einem Ring oben und einem unten locker zusammen halten. (Die Ringe werden einfach bloß zusammen gedrückt und auseinander gezogen, man kann also blättern und bei Bedarf etwas hinzufügen oder wieder herausnehmen.)
Warum ich meine alten Einlagen überhaupt behalte? Nun ja, für mich ist ein liebevoll geführter Kalender irgendwie so etwas wie ich Tagebuch und das würde doch auch niemand weg werfen oder?
Veröffentlicht in 2014

(Rezension) Cherringham – Mord an der Themse

Cherringham

 Landluft kann tödlich sein

 Mord an der Themse 

  • von: Matthew Costello und Neil Richards
  • übersetzt von: Sabine Schilasky
  • ca. 147 Seiten
  • ab 16 Jahre
  • ISBN: 978-3-8387-4845-0
  • Verlag: Bastei Entertainment
  • Leseprobe (beim Verlag)

Inhalt:

Digitale Romanserie. Folge 1: Cherringham – eine beschauliche Kleinstadt in den englischen Cotswolds. Ein Ort, an dem das Verbrechen unbekannt ist. Bis eines Tages die Leiche einer jungen Frau in der Themse gefunden wird. Ein schrecklicher Unfall – zumindest laut der Polizei. Sarah glaubt jedoch nicht daran. Zusammen mit Jack, einem ehemaligen Detective der New Yorker Mordkommission, beginnt sie zu ermitteln. Dabei müssen sie feststellen, dass die Dinge nicht so klar sind, wie die Polizei das gerne hätte …
Bewertung:
Der Name ist hier Programm, im Englischen Original wird diese Serie nämlich mit “A cosy crime series” betitelt was in etwa soviel heißt wie “gemütliche Krimi Serie”. Das trifft es ziemlich genau. Wer eine gut durchdachte Story erwartet wird hier wohl enttäuscht sein, für alle die leichte Krimi-Kost in Richtung Sherlock-Holmes oder Mord ist ihr Hobby mögen ist es aber genau das richtige. Kaum direkt beschriebene Gewalt oder Gemetzel, dafür zwei sehr sympatische Charaktere die eigentlich unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen die allein erziehende Sarah die nach der ihrer Scheidung wieder zurück in ihr Heimatdorf Cherringham gezogen ist und der pensionierte New Yorker Polizist der nach einem Schicksalsschlag eigentlich seinen Lebensabend dort verbringen möchte. Ohne den Tod einer alten Freundin von Sarah wären sich diese beiden wohl nie begegnet, Bloß glaubt Sarah nicht das es ein Unfall war… Mit etwas mehr als 140 Seiten und einem Preis von 1,99 Euro pro Folge ist diese Buch auch genau das richtige für verregnete Nachmittage und alle die, die gerne spannende Krimis mit britischem Sherlock Holmes Flair lesen. (Preis zum Stand dieses Beitrags, Dezember 2014)

Es werde Pink!

Ich bin umgezogen! Nicht weil ich meinen schwarzen Liebling, einen Personal Finchley, nicht mehr mag sondern weil ich bei diesem grauem Winterwetter einfach mal wieder etwas Farbe brauchte. Und was wäre da besser geeignet als ein Domino in violett? (Dieses sagenhaft tolle violett das schon fast ins Pink geht und sich eigentlich nie so fotografieren lässt wie es real wirklich ist.) Die Divider habe ich aus buntem Bastelkarton selbst erstellt da mir die cremefarbenen zu langweilig wurden und ich außerdem Register mit einem breiteren Seitenrand bevorzuge. Ich habe gleich zwei Paar gemacht, ein buntes und eine Version in schwarz-weiß für den Finchley. Beide Varianten sind von sich aus schon relativ stabil gewesen, trotzdem habe ich sie vorsichtshalber noch mal laminiert. Das Set-Up meines Filofax ist im Grunde das gleiche geblieben und ist einfach bloß umgezogen. Fotos gibt es aber trotzdem…
Mein bunter Gute Laune Filo für graue Wintertage
Der Finchley in klassischem schwarz für alle anderen Tage.
Veröffentlicht in 2014

Sein oder Nicht sein

Nach dem wiederholten Genuß des Audibooks “Ohne Netz” von Alex Rühle,  ich werde auch nach dem zehnten Mal nicht müde es zu hören, stelle ich mir die Frage “Wie viel ist zuviel”?
Muss man wirklich den ganze Tag online und erreichbar sein? Nachdem mein Smartphone morgens länger brauchte mich auf den neusten Stand zu bringen, als ich um überhaupt wach zu werden, kann ich mittlerweile ganz eindeutig sagen – Nein! Nein, wir müssen nicht allezeit online, allezeit bereit sein. Warum bei mir nachts überhaupt soviel passiert? Nun ich gehe sehr früh ins Bett weil ich aufstehe, wenn andere noch lange schlafen und die Zeitverschiebung zu den Staaten spielt eventuell auch eine Rolle. Zumindest die die mich privat kennen wissen, das man ab 20 Uhr kaum noch etwas von mir zu erwarten hat. Ich war letzte Woche von dem wild winkenden Geblinke nachts um 4.00 Uhr (da stehe ich nämlich schon wieder auf) so genervt, das ich mich kurzerhand nach Feierabend hingesetzt habe und sämtliche Benachrichtigungen und Push Meldungen ausgestellt habe. Naja ganz alles lahm legen kann ich ja schlecht wenn ich überhaupt noch online sein will, aber seit 4 Tagen wache ich morgens auf und mein Handy zeigt mir bloß die neusten whatsapp Nachrichten (wenn überhaupt) und muss sich nicht mehr überschlagen mit der Überlegung was es mir nun zuerst präsentiert.  Ich finde das doch ziemlich entspannt wenn ich ehrlich bin. An alle anderen Dinge komme ich natürlich auch noch, aber eben dann wann ich will und nicht weil eine Push Nachricht es mir aufdrängt.
Warum ich dann nicht komplett auf den ganzen Quatsch verzichte? Auch das war mir eine ernsthafte Überlegung wert und würde mich reizen, zumindest auf Zeit. Es gibt aber drei Gründe warum ich das Internet kaum noch aus meinem Leben verbannen kann:
  1. Zum einen die Tatsache das ich seit Monaten meine Serien Sucht nunmal per Video on Demand aus dem Internet befriedige. Das private dümmliche Fernsehen schalte ich so selten ein, das mir das Fehlen kaum auffallen würde.
  2. Onlinebanking.  Ich muss zwar nicht ständig online auf mein Konto schauen, sehe es aber nicht ein horrende Gebühren dafür zu zahlen, das ein netter Bank Mitarbeiter Dinge für mich erledigt die ich eigentlich auch selber mache kann. Analoges offline Banking ist bei meiner Bank irgendwie zu einer Art teuren Zusatzleistung mutiert.
  3. Ach ja und da wäre ja auch noch whatsapp. Nicht das ich ständig mit jemandem schreiben muss um zufrieden zu sein, aber ich hasse es einfach zu sehr wenn ich 5 mal am Tag angerufen werde für nix und wieder nix. Bei einer whatsapp Nachricht kann ich wenigstens noch selbst entscheiden, wann und vor allem ob ich die jetzt gerade überhaupt lesen möchte.  Und mal ehrlich, andere Wege gibt es doch heute auch nicht mehr. Versucht man per SMS eine Antwort zu bekommen, kann man auch gleich Rauchzeichen senden.  Hat den selben Effekt…
Veröffentlicht in 2014

Mein kleiner Standard grüner Kaktus

Nach einer ganzen Weile filofax Pause in der ich entweder mein Smartphone oder andere Kalender / Notizbücher genutzt habe, benutze ich nun wieder meinen filofax Original Personal in “Standard Green”. (Und ich sage euch, das ist wirklich mal ein Grün…) Jetzt weiß ich endlich wieder, warum ich mich vor ca. 3 Jahren überhaupt für einen Filofax begeistert hatte, weil er so wunderbar flexible war und ich mit kaum etwas meinem Drang nach Veränderung besser nach kommen kann wie mit eben diesem.
Veröffentlicht in 2014