Blatt für Blatt in die richtige Richtung – Papierloses Büro

Die Akten sind sortiert, ein neues System ist ausgedacht, was bleibt nun nach meiner Hau-Ruck Aktion in Richtung papierloses Büro? Ein neuer, ziemlich simpler Workflow und ein Berg Papier der einfach nicht von alleine verschwinden will.


Ein großer Schritt in die richtige Richtung

Einen großen Schritt in die richtige Richtung habe ich ja nun schon gemacht und meine Altlasten in mein neues System einsortiert. Ich weiß, im Grunde rät man dazu, altes Papier, altes Papier sein zu lassen und nur bei Bedarf dem neuen Workflow zuzuführen. Im Grunde bin ich ganz der Meinung, aber ich habe einfach zu wenig Platz Zuhause um das ganze Altpapier weitere Jahre zu beherbergen. Nur aus diesem Grund habe ich mir die Zeit genommen, es war wirklich viel Zeit, alles zu sortieren, einzuspannen und wieder zu ordnen. Der Platz den ich dadurch wieder gewonnen habe gibt mir in meiner Entscheidung recht.

 


Aktenordner - Papierloses Büro Mein neuer Workflow sieht also vor, Briefe zu öffnen, zu lesen und dann direkt zu entscheiden was damit passiert. Als Privatperson habe ich in der Regel selten Briefe im Kasten die eine direkte Aktion von mir verlangen, daher kann ich alle Anschreiben an einem Ort sammeln und am Wochenende mal kurz durch den Scanner jagen. Die meisten Originale kann ich danach getrost weg werfen und die wenigen Ausnahmen die ich behalten muss hefte ich danach schnell ab. Das Wichtige an diesem System ist für mich, Briefe nicht wieder in der ganzen Wohnung zu verteilen. Um alles an einem Ort zu sammeln, habe ich einen Ablagekasten direkt neben meiner Schlüsselbox positioniert und dort landet vom Brief bis zum Kassenzettel alles. Abgesehen von kleinen Aussetzern, Kinderkrankheiten sozusagen, klappt das alles auch wunderbar schnell und spart mir Zeit und Nerven. 


Blatt für Blatt

AktenshredderEinen großen Nachteil hatte diese Aktion aber dann doch. Der große Stapel Papier unter meinem Esstisch verschwindet ja nicht automatisch. Im Gegenteil, er wächst dann Werbeblättchen und gratis Wochenzeitung noch weiter an. Reklame oder leere Briefumschläge kann ich einfach entsorgen, aber ich habe keine Lust alte Kontoauszüge und Lohnzettel einfach so über die blaue Tonne zu entsorgen. Nun habe ich zwar einen Aktenvernichter, aber mit dem alleine kann ich auch nicht Herr über diese unendliche Geschichte werden. Da es zu wenig für mich ist um es zum Entsorgen zu bringen, aber zu viel für den Heimschredder, sitze ich nun tatsächlich immer mal wieder vorm Fernseher und stecke fast hypnotisch Blatt für Blatt zwischen die scharfen Zähne dieses Reißwolfs. 


Wenn ihr eine tolle Lösung hab, viel Papier ohne Aufwand auf einmal loswerden zu können und das auch noch Datensicher, dann lasst es mich unbedingt wissen. Ansonsten brauche ich noch eine ganze Weile.